Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Yoga Wheel – mein Tipp für den Rücken

Die­ses Jahr wird sicher­lich auch als das Jahr der end­lo­sen Stun­den vor dem Bild­schirm zu Hau­se ein­ge­hen – mit all den Video­kon­fe­ren­zen, Chats und Online-Sitzungen.

War das lan­ge Sit­zen schon in den Zei­ten vor den Lock­downs als das „neue Rau­chen“ ver­pönt, so kommt man sich jetzt qua­si wie ein „Sitz-Ket­ten­rau­cher“ vor. Die übli­che Bewe­gungs­rou­ti­ne ent­fällt für vie­le in Anbe­tracht der geschlos­se­nen Sport­stu­di­os, und die win­ter­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren und frü­he Dun­kel­heit wir­ken sich häu­fig auch nicht gera­de als gro­ße Moti­va­ti­on für die Jog­ging- oder Wal­kin­grun­den aus.

Wir haben ein tol­les Übungs­ge­rät ent­deckt, das in kur­zer Zeit eine groß­ar­ti­ge Ent­las­tung für all die gekrümm­ten und schmer­zen­den Com­pu­ter-Rücken bie­tet: das Yoga-Wheel.

Die­ses sta­bi­le Rad wur­de in Ame­ri­ka erfun­den und dient zur Unter­stüt­zung ver­schie­de­ner (Yoga-)Übungen. In den USA gehö­ren sie zur Aus­stat­tung vie­ler Fit­ness- und Yoga­stu­di­os. Das Yoga­rad ist in ver­schie­de­nen Grö­ßen und Mate­ria­li­en erhält­lich. Der Durch­mes­ser liegt in der Regel zwi­schen 30 und 33 cm, es ist in etwa 13 cm breit und belast­bar bis ca 150 kg.

Das Yoga Wheel ist viel­fäl­tig ein­setz­bar, wird aber beson­ders für die Öff­nung des Brust­korbs, (tie­fe­re Atmung!), der Schul­tern und des Rückens ver­wen­det. Alles Übun­gen in der Rück­beu­ge: genau die not­wen­di­ge Gegen­be­we­gung, die unse­re armen, dau­er­haft über den Bild­schirm gebeug­ten Rücken zum Aus­gleich brauchen.

Mit die­sem Trai­nings­ge­rät ist es leich­ter, bei bestimm­ten Übun­gen die Balan­ce zu hal­ten. Da man dafür kei­ner­lei Vor­kennt­nis­se braucht, ist es auch für Yoga-Unge­üb­te geeig­net. Auf You­tube fin­dest Du aller­lei Anlei­tun­gen für ent­spre­chen­de Übungsmöglichkeiten.

Ich setz­te mich zwi­schen­durch ein­fach in den Fer­sen­sitz und lege den Rücken über das Rad, las­se die Arme links und rechts neben mir aus­ge­be­rei­tet auf den Boden sin­ken und habe hin­ter dem Rad ein Pols­ter als Kopf­stüt­ze. So lie­ge ich für eini­ge Minu­ten, bis ich das Gefühl habe, dass die Mus­keln und Fas­zi­en „los­ge­las­sen“ haben – und genie­ße dann wie­der ein ganz ande­res Kör­per­ge­fühl. Aus­pro­bie­ren lohnt sich!


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