Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Winter-SpohohohoHOrt!

Eisig ist es drau­ßen, vor allen Din­gen früh­mor­gens, und beim Gedan­ken dar­an, die mor­gend­li­che Jog­gin­grun­de zu dre­hen, läuft der inne­re Schwei­ne­hund zur Hoch­form auf. Bis Mit­te Novem­ber konn­te ich ihn, aus­ge­stat­tet mit Stirn­lam­pe und Ther­mo­ho­sen, wei­ter­hin in Schach hal­ten, aber je eisi­ger es wur­de, … na ja.

Also war es nun wirk­lich wie­der an der Zeit, ver­mehrt den abso­lu­ten All­roun­der unter den Sport­ge­rä­ten zum Ein­satz zu brin­gen: Das Trampolin!

Und das will ich auch als Anre­gung nut­zen, mei­ner Begeis­te­rung für das Tram­po­lin Aus­druck zu ver­lei­hen. Sei­ne viel­fäl­ti­gen Ein­satz­mög­lich­kei­ten und der dar­aus resul­tie­ren­de Nut­zen lässt mich an die schö­ne baye­ri­sche For­mu­lie­rung der „eier­le­gen­den Woll­milch­sau“ denken.

Das Trai­ning auf dem Tram­po­lin för­dert das Gleich­ge­wicht, baut die Mus­ku­la­tur auf, stärkt die Kno­chen und hebt die Stim­mung. Es ermög­licht effek­ti­ve Fett­ver­bren­nung und ver­bes­sert die aero­be Fit­ness. Es hat einen posi­ti­ven Ein­fluss auf alle Mus­keln, Seh­nen und Bän­der im Kör­per und regt den Lymph­fluss an. Und das alles auch noch über­aus gelenk­scho­nend und für Men­schen aller Alters- und Fit­ness­stu­fen geeignet.

Mitt­ler­wei­le gibt es auch schon eini­ge Fit­ness-Stu­di­os, die spe­zi­el­les Tram­po­lin­trai­ning anbie­ten (wie hier in Wies­ba­den z.B. das mymoo­ves.

Auf die beson­de­re Effi­zi­enz, die das Tram­po­lin­trai­ning im Ver­gleich zu allen ande­ren Trai­nings­me­tho­den hat, sind NASA-Wis­sen­schaft­ler auf der Suche nach dem opti­ma­le Trai­ning für Astro­nau­ten nach einem län­ge­ren Welt­raum­auf­ent­halt, gesto­ßen. Aller­dings braucht es nicht wirk­lich gro­ße wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se, um zu Hau­se ent­spre­chend trai­nie­ren zu kön­nen – es geht ein­fach um locke­res Schwin­gen auf dem Tram­po­lin — eine Art leich­tes „Jog­gen.“ Und wer es sich vor­her mal anschau­en möch­te, fin­det bei You­Tube etli­che Videos.

Das optimale Trampolin

Was aber wirk­lich wich­tig ist – und lei­der habe ich das sei­ner­zeit, als ich mich mir vor etli­chen Jah­ren das Tram­po­lin gekauft habe, nicht gewußt – ist das opti­ma­le Trai­nings­ge­rät. Opti­mal heißt in dem Fall, dass die Auf­hän­gung des Sprung­net­zes nicht aus Stahl­fe­dern bestehen soll­te, son­dern aus Gum­mi­sei­len. Die­se wei­che Fede­rung ver­hin­dert beim Trai­ning die mög­li­che Ent­ste­hung von Mikro­trau­ma­ta an den Gelen­ken, weil das Kör­per­ge­wicht ganz sanft abge­fan­gen wird. Und auch das locke­re Schwin­gen, sozu­sa­gen die Grund­be­we­gung auf dem Tram­po­lin, ist ganz anders mög­lich als bei den preis­lich wesent­lich güns­ti­ge­ren Stahlfeder-Modellen.

Ich konn­te mir nicht wirk­lich vor­stel­len, dass die Art der Auf­hän­gung einen so gros­sen Unter­schied macht, und heg­te den stil­len Ver­dacht, dass es nur ein Mar­ke­ting-Argu­ment ist. Aber – es stimmt! Ich habe bei­de Auf­hän­gun­gen ver­gli­chen, und das Trai­nie­ren mit Seil­fe­de­rung bringt ist ein völ­lig ande­res Kör­per­ge­fühl mit sich – und stellt grö­ße­re Anfor­de­run­gen an den Gleichgewichtssinn.

Sinn­voll ist eine Bera­tung über das Modell, das zu Alter, Gewicht und gewünsch­ter Trai­nings­in­ten­si­tät passt. Las­sen Sie sich bera­ten, oder schau­en Sie sich z. B. die Berech­nungs­ta­bel­le auf der Web­site des Her­stel­lers Bel­li­con an.

ps. Ein Tram­po­lin ist auch bes­tens geeig­net, um dem inne­ren Schwei­ne­hund die argu­men­ta­ti­ve Grund­la­ge unter den Füßen weg­zu­zie­hen: zur Not kann man sich wäh­rend des Trai­nings ein­fach einen net­ten Film anse­hen oder ein Hör­buch hören – ohne das Haus ver­las­sen zu müssen.


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