Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Warum Zucker so ungesund ist

Weih­nach­ten steht vor der Tür und damit der gro­ße Rausch der Weih­nachts­plätz­chen, der Stol­len, des Glüh­weins, der üppi­gen Des­serts …

Auch wenn nichts dage­gen spricht, ab und zu über die Strän­ge zu schla­gen, um sich dem Genuss ganz hin­zu­ge­ben, so ist den­noch weit­ge­hend zucker­frei­er All­tag von gro­ßer Wich­tig­keit für unse­re Gesund­heit und Wohl­be­fin­den.

Dass Indus­trie­zu­cker unse­rer Gesund­heit nicht zuträg­lich ist, weiß wohl mitt­ler­wei­le jeder. Eben­so, dass vie­len ver­ar­bei­te­ten Lebens­mit­teln und Fer­tig­ge­rich­ten Zucker zuge­setzt wird, und zwar auch Lebens­mit­teln, bei denen man das nicht ver­mu­ten wür­de, wie z. B. Bal­sa­mi­co-Essig, Salat­dres­sings oder Toma­ten­ketch­up.

Auch hin­ter den Begrif­fen Dex­tro­se, Lak­to­se, Mal­to­se, Mal­to­d­ex­trin, Sor­bit, Sor­bi­tol, und Süß­mol­ken­pul­ver ver­birgt sich nichts ande­res als ver­schie­de­ne For­men von Zucker.

Wie­so wird in der „Lebensmittel“-Industrie so viel Zucker ver­wen­det?

  • Zucker ist ein inten­si­ver Geschmacks­ver­stär­ker
  • Zucker dient als Kon­ser­vie­rungs­mit­tel
  • Zucker macht abhän­gig – damit kann der Absatz der Lebens­mit­tel gestei­gert wer­den
  • Zucker ist güns­tig in der Pro­duk­ti­on

Belegt ist mitt­ler­wei­le, dass ein hoher Zucker­kon­sum das Risi­ko z. B. für fol­gen­de Krank­hei­ten erhö­hen kann:

  • Blut­hoch­druck
  • Krebs
  • Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen
  • Dia­be­tes
  • Arthro­se
  • Demenz
  • Arte­rio­skle­ro­se

Wie kann das sein? — Durch Glu­ko­se wird das Hor­mon Insu­lin frei­ge­setzt. Insu­lin regu­liert den Blut­zu­cker­spie­gel, und wenn die­ser bestän­dig zu hoch ist, büßt das Insu­lin an Wir­kung ein. Das wie­der­um bedeu­tet, dass die Zel­len nicht mehr auf das Insu­lin reagie­ren kann. Die­se Insu­lin­re­sis­tenz führt zu Dia­be­tes mit den zuge­hö­ri­gen Fol­ge­er­kran­kun­gen. Dia­be­tes wird jetzt schon als „Volks­seu­che Nr. 1“ in den USA bezeich­net. Auch die Fett­ver­bren­nung wird ver­hin­dert.

Die Säu­re des Zuckers greift nicht nur die Zäh­ne an, son­dern kann auch allen ande­ren Orga­nen Scha­den zufü­gen. Die Darm­flo­ra kann aus dem Gelich­ge­wicht gebracht wer­den, was zu Ent­zün­dun­gen im Darm bis hin zu einer durch­läs­si­gen Darm­schleim­haut („Leaky-Gut-Syn­drom“) füh­ren kann.

Auch das Gehirn kann von einem über­höh­ten Zucker­kon­sum in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wer­den, was Aus­wir­kun­gen auf die Kon­zen­tra­ti­on und das Kurz­zeit­ge­dächt­nis haben kann. Auch Demenz, Angst­stö­run­gen, ADHS und Depres­si­on wer­den damit in Ver­bin­dung gebracht.

Wer noch nach guten Vor­sät­zen fürs neue Jahr suchen soll­te, wür­de sich einen gro­ßen Gefal­len tun mit dem Vor­ha­ben, den Zucker bzw. die Süße Schritt für Schritt aus der Ernäh­rung aus­zu­schlei­chen. Tee und Kaf­fee schme­cken auch ohne Zucker, und es gibt Süßungs­mit­tel, die schme­cken, ohne die schäd­li­chen Wir­kun­gen von Zucker zu haben.

Unter ande­rem gibt es Xylit (Bir­ken­zu­cker) und Ery­thrit, Kokos­blü­ten­zu­cker, Stevia (in flüs­si­ger Form mit Vanil­le schmeckt es mir am Bes­ten; in Pul­ver­form fin­de ich den Geschmack recht merk­wür­dig), Dat­teln und eini­ges mehr. Es lohnt sich wirk­lich zu expe­ri­men­tie­ren, sei­ne Lieb­lings­re­zep­te zu ver­än­dern und Neu­es aus­zu­pro­bie­ren.

In die­sem Sin­ne wün­sche ich ein Fröh­li­ches Genie­ßen rund um die Weih­nachts­ta­fel!

(Quel­le für eini­ge Infor­ma­tio­nen in die­sem Arti­kel ist das Buch Zucker­frei von Tom Wiest.)


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