Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Stress in Flow verwandeln: Die Herzintelligenz-Methode

Doc Child­re, Grün­der des Insti­tu­te of Heart­Math in Kali­for­ni­en wid­met sich mit sei­nem Team seit über 20 Jah­ren der Erfor­schung der Herz­in­tel­li­genz. Wer, wie die meis­ten von uns, den Begriff „Intel­li­genz“ aus­schließ­lich mit dem Gehirn in Ver­bin­dung bringt, dem sei an die­ser Stel­le gesagt, dass der elek­tri­sche Infor­ma­ti­ons­fluss vom Her­zen zum Gehirn 20-mal grö­ßer ist, als der von Gehirn zum Herzen.

Unser Herz reagiert sen­si­bel auf alle Arten von Stress – und damit ist ganz beson­ders auch emo­tio­na­ler Stress (wie Aggres­si­on, Ärger oder Sor­ge) gemeint. Die­ser Stress, der sich in sei­ner Sum­me in viel­fäl­ti­ger Wei­se nega­tiv auf unse­ren Kör­per und unser Wohl­be­fin­den aus­wirkt, lässt sich mes­sen. Und zwar durch die Varia­bi­li­tät der Herz­fre­quenz (HVR) – in den USA mitt­ler­wei­le USA der Gold­stan­dard zur Stressmessung.

Heart­Math hat eine ein­fa­che Metho­de ent­wi­ckelt, mit der wir in der Lage sind, jeder­zeit und über­all unser auto­no­mes Ner­ven­sys­tem ins Gleich­ge­wicht zu brin­gen. Damit kön­nen wir Stress regu­lie­ren und neh­men das Leben mit all sei­nen Ereig­nis­sen auf eine posi­ti­ve Art und Wei­se wahr. Wir erfah­ren man mehr Klar­heit, Krea­ti­vi­tät, Lebens­freu­de, Leis­tungs­fä­hig­keit und Gelas­sen­heit. Und das wie­der­um hat einen gro­ßen Ein­fluss auf unse­re Kom­mu­ni­ka­ti­on und unse­re Bezie­hun­gen. Das Heart Math Insti­tut hat dazu zahl­rei­che wis­sen­schaft­li­che For­schun­gen durch­ge­führt und doku­men­tiert, die z. B. im Buch For­schungs­be­rich­te zur Herz­in­tel­li­genz-Metho­de nach­zu­le­sen sind.

Wie funktioniert HeartMath?

Über einen Sen­sor am Fin­ger oder Ohr wird der Puls gemes­sen, der die Daten an ein Pro­gramm auf dem Com­pu­ter, Smart­pho­ne oder dem emwave, einem klei­nen Gerät für die Hand­ta­sche, wei­ter­gibt. So erhal­ten wir in Echt­zeit Aus­kunft dar­über, wie es um die Varia­bi­li­tät der Herz­fre­quenz bestellt ist. Und wir bekom­men gleich­zei­tig das Feed­back, wie gut es uns gelingt, unser auto­no­mes Ner­ven­sys­tem mit­tels der ein­fa­chen Heart­Math-Übun­gen wie­der ins Gleich­ge­wicht zu bringen.

Ich habe schon oft beob­ach­tet, das Men­schen der fes­ten Über­zeu­gung waren, völ­lig gelas­sen und ent­spannt zu sein, aber die durch­ge­führ­ten Mes­sun­gen zeig­ten das abso­lu­te Gegen­teil. Oft haben wir gar kein Bewusst­sein mehr für unse­ren tat­säch­li­chen Zustand, denn gestresst und ange­spannt zu sein ist schon so sehr zur „Nor­ma­li­tät“ gewor­den, dass wir gar nicht mer­ken, wie es wirk­lich um uns bestellt ist.

Das Heart­Math-Insti­tut hat dar­über hin­aus zahl­rei­che Schu­lungs­pro­gram­me in den USA, Kana­da, Euro­pa und Asi­en ent­wi­ckelt. Mana­ger, Fach­leu­te im Gesund­heits- und Sozi­al­we­sen und Men­schen in gesund­heit­lich schwie­ri­gen Situa­tio­nen erler­nen in die­sen Semi­na­ren, auf die emo­tio­na­len und intui­ti­ven Signa­le ihres Her­zens zu ach­ten – und Stress und uner­wünsch­te Emo­tio­nen in wohl­tu­en­de, rege­ne­rie­ren­de Gefüh­le zu ver­wan­deln, also die emo­tio­na­le Intel­li­genz zu entwickeln.

Es lohnt sich wirk­lich, sich ein­ge­hend mit die­ser Metho­de zu beschäf­ti­gen, ob aus Grün­den der Prä­ven­ti­on, dem Wunsch nach Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung oder aus the­ra­peu­ti­schen Grün­den (z. B. wäh­rend eines Burnouts).

Ich habe lan­ge mit den Trai­nings­pro­gram­men geübt, und da es eini­ge Pro­gram­me gibt, die an Com­pu­ter­spie­le erin­nern, hat mir das rich­tig Spaß gemacht und immer wei­ter moti­viert. Wer wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma sucht, dem sei das Buch Die Herz­in­tel­li­genz-Metho­de von Doc Child­re und Howard Mar­tin emp­foh­len. Mehr erfah­ren Sie auch der Web­site von Heart­Math Deutschland

 

* „Herz­in­tel­li­genz“ ist eine ein­ge­tra­ge­ne Mar­ke der VAK Ver­lags GmbH.


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