Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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© Marc Belair / istockphoto.com

Lebensenergie und Lichtkraft durch selbstgezogene Sprossen und Mikrogrün

Inspi­riert durch eine 7-Tage-Online-Chal­len­ge mit Ange­li­ka Fürst­ler habe ich mei­ne alten Spros­sen­glä­ser wie­der aus­ge­gra­ben, die im Schrank schon etwas vor sich hin­ge­staubt waren … und wegen der wie­der­ent­deck­ten Begeis­te­rung das Set gleich noch erwei­tert.

Spros­sen selbst zu zie­hen ist eine ein­fa­che, kos­ten­güns­ti­ge, effi­zi­en­te und schmack­haf­te Art, sich im gan­zen Jahr Lebens­kraft und Licht­ener­gie zuzu­füh­ren. Zusätz­lich bie­ten sie eine geball­te Ladung an Enzy­men, Vit­ami­nen, Mine­ral­stof­fen, essen­ti­el­len Ami­no­säu­ren, mehr­fach unge­sät­tig­ten Fett­säu­ren, Spu­ren­ele­men­ten, sekun­dä­ren Pflan­zen­wirk­stof­fen, Bal­last­stof­fen und Chlo­ro­phyll. — Sozu­sa­gen alles, was der Kör­per braucht, und dazu noch bio­ver­füg­bar und leicht ver­dau­lich. So kann man sei­ne Spross­en­zucht als Apo­the­ke der Natur bezeich­nen, denn die Keim­pha­se ist die Ent­wick­lungs­stu­fe einer Pflan­ze, in der sie über eine hohe Kon­zen­tra­ti­on an Nähr­stof­fen ver­fügt.

Man weiß, woher die Lebens-Mit­tel stam­men, und dass sie frei von Pes­ti­zi­den und ande­ren Schad­stof­fen sind, und es braucht noch nicht ein­mal einen Bal­kon, um sie züch­ten.

Wer mei­ne Vor­lie­be für Nut­ra­zeu­ti­ka (phar­ma­ko­lo­gi­sche Wir­kung von Nah­rungs­mit­teln) kennt, der wird sich nicht wun­dern, dass ich gleich die erst Selbst­ver­suchs­rei­he im Hin­blick auf die hor­mo­nel­le Balan­ce gestar­tet habe.

Natür­lich gibt es Eini­ges an Know-how und das ein oder ande­re zu beach­ten, z. B. was die Hygie­ne anbe­langt, um in den vol­len Genuss sei­ner Spros­sen zu kom­men. Hier­zu kann ich das Buch von Ange­li­ka Fürst­ler wärms­tens emp­feh­len: Spros­sen und Mikro­grün. Es ist eine schön bebil­der­te, umfang­rei­che Samm­lung des gan­ze Know-Hows rund um die Spross­en­zucht und ent­hält ein­fach ver­ständ­li­che Schritt-für-Schritt-Anlei­tun­gen, Bezugs­quel­len sowie eine tol­le Rezept­samm­lung. Und für die­je­ni­gen, die noch mehr Inspi­ra­tio­nen möch­ten, gibt es von der­sel­ben Autorin noch ein Rezept­buch: Spros­sen und Keim­lin­ge.

Und wäh­rend ich die­sen Arti­kel schrei­be, taucht vor mei­nem geis­ti­gen Auge eine Moment­auf­nah­me einer Heil­prak­ti­ker­mes­se auf, die bestimmt schon 10 Jah­re zurück liegt. Ich fand mich am Stand eines fran­zö­si­schen Aus­stel­lers wie­der, der ein rie­si­ges Sor­ti­ment an Keim­saat und Zube­hör aus­ge­brei­tet hat­te. Er trug einen wei­ßen Arzt­kit­tel mit Ste­tho­skop um den Hals, und auf der Brust­ta­sche des Kit­tels war „Dr. Spros­se“ ein­ge­stickt.

Lei­den­schaft­lich leg­te er dar, wie man durch die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Spros­sen wäh­rend der Auf­zucht, sie dazu brin­gen kann, genau das für an Nähr­stoff­zu­sam­men­stel­lung aus­zu­bil­den, was man selbst gera­de braucht. Also sozu­sa­gen per­so­na­li­sier­te Medi­zin. Was beim Lesen jetzt etwas merk­wür­dig klin­gen mag, erscheint mir durch­aus plau­si­bel in Anbe­tracht all der wis­sen­schaft­li­chen Ver­su­che, die es über Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Pflan­zen gibt.

— Ich glau­be, ich mache mich jetzt auf die Suche nach Dr. Spros­se – und bis dahin hat ja viel­leicht der ein oder ande­re Leser Lust zu begin­nen, selbst die ers­ten Spros­sen zu zie­hen.


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