Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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SOS! Selbstilfe bei … Rückenschmerzen

Neben den rein phy­si­ka­li­schen Aus­lö­ser von Rücken­schmer­zen (z. B. eine nicht ergo­no­mi­sche Arbeits­hal­tung), oft kön­nen sie jedoch auch kör­per­lich oder psy­chisch bedingt sein, und oft beein­flus­sen sich Kör­per und Psy­che gegenseitig.

Ängs­te, Über­for­de­rung, Per­fek­tio­nis­mus, depres­si­ve Sym­pto­me, Sor­gen etc. füh­ren zur Anspan­nung und Ver­span­nung der Rücken‑, Schul­ter- und Nacken­mus­ku­la­tur. Die ver­spann­te Mus­ku­la­tur kann durch län­ger anhal­ten­des Anspan­nen über­reizt wer­den, so dass die Mus­keln sich ver­kramp­fen, was wie­der­um zu einer gestör­ten Durch­blu­tung der betrof­fe­nen Mus­keln und zur Mus­kel­ver­här­tung führt, die dann die Schmer­zen auslöst.

Um eine Chro­ni­fi­zie­rung der Schmer­zen zu ver­mei­den (ent­we­der durch eine „Schon­hal­tung,“ die den Kör­per schwä­chen kann oder durch Über­las­tung auf­grund man­geln­der Wahr­neh­mungs­fä­hig­keit der Gren­zen des eige­nen Kör­pers) ist es sinn­voll, bei aku­ten Schmer­zen ent­spre­chen­de Maß­nah­men zu ergreifen:

Gezielte Bewegung und Entspannung bei Rückenschmerzen

  1. Bewe­gung: Geziel­te Übun­gen für die Rücken­mus­ku­la­tur und Fas­zi­en wir­ken wah­re Wun­der. In einem frü­he­ren Arti­kel habe ich dafür bei­spiel­haft Yin-Yoga vor­ge­stellt. Auch ande­re Übungs­fol­gen wie z.B. die „Fünf Tibe­ter“ oder Übun­gen aus Schmerz­the­ra­pie von Liebs­cher und Pracht sind bewähr­te Maß­nah­men. Ich emp­feh­le, die Art der Übun­gen, die Ihnen am Bes­ten gefal­len, z. B. als App oder Video auf dem Han­dy gespei­chert parat zu haben, um regel­mä­ßig und auch im Not­fall jeder­zeit die Übun­gen machen zu können.
  2. Ent­span­nung: Auf den Rücken legen, den Kopf auf ein Kis­sen, die Bei­ne 90 Grad ange­win­kelt und auf einem Stuhl hoch­ge­legt: Das ver­min­dert sofort den Druck auf die Band­schei­ben und ent­las­tet die Ner­ven­wur­zeln des unte­ren Rückens. Eine tie­fe und bewuss­te Atmung in den Bauch – viel­leicht unter­stützt mit ange­neh­mer Musik – trägt zu noch tie­fe­rer Ent­span­nung bei. Eine wei­te­re Art, sei­ne Mus­keln zu ent­span­nen, ist ein hei­ßes Bad in Epsom­salz (Bit­ter­salz). Ein Zusatz von schmerz­stil­len­den und durch­blu­tungs­för­dern­den äthe­ri­schen Ölen (in Bio­qua­li­tät und 100% natur­rein) wie Laven­del und Ros­ma­rin ver­stär­ken den Effekt. Den Geist kann man dazu vom Schmerz ablen­ken, indem man sich z. B. auf ange­neh­me Gedan­ken oder ein gutes Buch fokussiert.

Haus­apo­the­ke: Bit­ter­sal­z/Ep­som-Salz, Laven­del-Öl, Rosmarin-Öl


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