Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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SOS! Selbsthilfe bei … Sodbrennen

Sod­bren­nen ist eine der ver­brei­tes­ten Erkran­kun­gen. Zu schnel­les und unbe­dach­tes Essen sowie Stress tra­gen dazu bei, dass das Ver­dau­ungs­sys­tem durch­ein­an­der gerät. Vie­le Men­schen bemer­ken, dass ihr Magen sau­er wird, wenn sie selbst (men­tal) „sau­er“ sind. In einem spä­te­ren Teil die­ser Serie geht es um die Psy­che, heu­te schaue ich auf die kör­per­li­che Sei­te des Sodbrennens.

Sodbrennen selbst behandeln mit Heilerde

Ein groß­ar­ti­ges und bewähr­tes Mit­tel (und ein All­roun­der für unse­re Haus­apo­the­ke), um Sod­bren­nen natur­heil­kund­lich zu behan­deln, ist Heil­erde (fein oder extra­fein), z. B. von der Fir­ma Luvos. Heil­erde wird aus Löss gewon­nen und hat eine idea­le Zusam­men­set­zung aus Mine­ra­li­en und Spu­ren­ele­men­ten. Sie ist ein von Zusät­zen frei­es Natur­pro­dukt und wird bei 130°C getrock­net, um mög­li­che Kei­me abzutöten.

Heil­erde kann Magen­säu­re schnell und effek­tiv neu­tra­li­sie­ren. Rüh­ren Sie dazu 1–2 Meß­l­öf­fel Heil­erde in ein Glas Was­ser und trin­ken es in klei­nen Schlu­cken aus, am bes­ten ca. 30 Minu­ten vor oder nach einer Mahlzeit.

Im Aus­nah­me­fall kann auch Natron (z. B. „Kai­ser-Natron“ oder „Bull­rich-Salz“) gegen aku­tes Sod­bren­nen ver­wen­det wer­den. Natron ist basisch und neu­tra­li­siert dadurch die Magen­säu­re – aber genau des­halb ist es, sie­he oben, nicht zur dau­er­haf­ten Anwen­dung bei Sod­bren­nen geeig­net. Aller­dings kann man z. B. mor­gens nüch­tern und mit einem zeit­li­chen Abstand mit min­des­tens 30 Minu­ten zur ers­ten Mahl­zeit das Natron in einem gro­ßen Glas Was­ser zu sich neh­men – um einen grund­sätz­li­chen Ein­fluss auf das Kör­per­mi­lieu zu neh­men, sie­he dazu auch mei­nen Blog-Bei­trag Das Kör­per­mi­lieu: Grund­la­ge von Gesund­heit und Wohlbefinden

Wenn das Sodbrennen nicht nachlässt

Wenn das unan­ge­neh­me Sod­bren­nen ein häu­fi­ger auf­tre­ten­des Pro­blem ist, soll­te man nicht zu den übli­chen Säu­reblo­ckern grei­fen, die die Ver­dau­ungs­kraft des Magens beein­träch­ti­gen, son­dern sei­ne Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten und den Zustand des Ver­dau­ungs­ap­pa­ra­tes genau­er unter die Lupe neh­men. (Säu­reblo­cker kön­nen den sau­ren pH-Wert des Magen­safts ver­än­dern, so dass er Eiwei­ße nicht mehr ent­spre­chend gut auf­spal­ten kann.)

Haus­apo­the­ke: Heil­erde, Natron


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