Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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SOS! Selbsthilfe bei … Husten

Bei Hus­ten unter­schei­det man den (tro­cke­nen) Reiz­hus­ten, den man häu­fig im Anfangs­sta­di­um einer Erkäl­tung bzw. eines grip­pa­len Infekts fin­det, und den Hus­ten, bei dem dann schlei­mi­ges Sekret abge­hus­tet wird. Die­ses Sekret wird als Reak­ti­on auf ent­zünd­li­che Vor­gän­ge in den Atem­we­gen gebil­det und ist meist zunächst weiß-gelb­lich. Grün­lich ver­färb­ter Schleim kann ein Hin­weis auf eine vira­le oder bak­te­ri­el­le Infek­ti­on sein.

Die schul­me­di­zi­ni­sche Behand­lung besteht meist spä­tes­tens ab die­sem Moment (grün­li­ches Spu­tum) in der Gabe von einem Anti­bio­ti­kum. (Bei vira­len Erkran­kun­gen hel­fen Anti­bio­ti­ka natür­lich nicht!)

Soll­te es sich um einen lang­an­hal­ten­den Hus­ten han­deln und die Gefahr einer Lun­gen­ent­zün­dung bestehen, oder ande­re Umstän­de, die den Ein­satz von Anti­bio­ti­ka recht­fer­ti­gen, rate ich zur einer Sanie­rung der Darm­flo­ra, die man idea­ler­wei­se schon mit der Anti­bio­ti­ka-Ein­nah­me beginnt (z. B. zeit­ver­setzt Anti­bio­ti­kum mor­gens und das Pro­bio­ti­kum abends). Als pro­bio­ti­sches Mit­tel der Wahl emp­feh­le ich Omni­bio­tic 10AAD von All­er­go­san – ein Prä­pa­rat, des­sen Wirk­wei­se spe­zi­ell auf die Fol­gen einer Anti­bio­ti­ka-Ein­nah­me abge­stimmt ist.

Die natur­heil­kund­li­che Behand­lung von Hus­ten besteht neben den im Blog-Arti­kel SOS – Selbst­hil­fe bei … grip­pa­len Infek­ten schon beschrie­be­nen Maß­nah­men der Inha­la­ti­on und des hei­ßen Bads. Als äthe­ri­sche Öle (wie immer Bio­qua­li­tät) kom­men beson­ders in Fra­ge: Sal­bei (der Klas­si­ker), Laven­del (krampf­lö­send) und Myr­rhe (schleim­lö­send und entzündungshemmend).

Brustwickel bei Husten

Eine ande­re tra­di­tio­nell bewähr­te Behand­lung ist der Brust­wi­ckel: Hier­für wird das ent­spre­chen­de äthe­ri­sche Öl oder die Ölmi­schung (ca. 6 Trop­fen) mit 100 ml kalt­ge­press­tem Oli­ven­öl (Bio­qua­li­tät) gemischt. Ein ca. 25–30 cm brei­tes Baum­woll­tuch (oder z. B. eine Stoff­win­del) wird mit die­sem Öl getränkt, aus­ge­wrun­gen und auf die Brust gelegt. Dar­auf kommt ein Woll­tuch oder ‑schal und eine Wärm­fla­sche. Dann legt man sich sich ins Bett und bleibt dort gut zuge­deckt min­des­tens eine Stun­de (oder über Nacht) liegen.

Bei Kin­dern mit star­kem Hus­ten kommt oft auch der Quark­wi­ckel zum Ein­satz. Hier­bei wird in die Mit­te eines Baum­woll­tuchs Spei­se­quark gelegt, die Enden des Tuchs ein­ge­schla­gen und die Kom­pres­se mit der Wärm­fla­sche erwärmt. Dann die Kom­pres­se samt Wärm­fla­sche auf die Brust auf­le­gen, mit dem Woll­schal fixie­ren und das Kind gut zuge­deckt ins Bett legen.

Haus­apo­the­ke: Oli­ven­öl, Laven­del-Öl, Sal­bei-Öl, Myrrhe-Öl


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