Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

Menü

© newrossosh / stock.adobe.com

SOS! Selbsthilfe bei … Fieberbläschen

Eine über­aus unan­ge­neh­me Begleit­erschei­nung von grip­pa­len Infek­ten sind die Fie­ber­bläs­chen, die von Her­pes-Sim­plex-Viren vom Typ 1 ver­ur­sacht wer­den. Man geht davon aus, dass 50 – 80 Pro­zent der Bevöl­ke­rung Trä­ger die­ses Virus sind.

Bei einer Schwä­chung des Immun­sys­tems wie z. B. einer Erkäl­tung oder bei psy­chi­schem Stress kommt die­ses Virus zum Aus­bruch – bevor­zugt an den Lip­pen oder unter der Nase.

Die bes­te vor­beu­gen­de Maß­nah­me ist ein natür­lich star­kes Immun­sys­tem. Ent­ste­hen die­se Bläs­chen trotz­dem, kann man sie oft gut behan­deln. Je schnel­ler man mit der Behand­lung beginnt, des­to grö­ßer ist die Aus­sicht drauf, dass die­se schnell abheilen.

Ver­sier­te Betrof­fe­ne (zu denen ich mich auch zäh­le) füh­len bereits noch vor dem Sicht­bar­wer­den der typi­schen Erschei­nungs­for­men das cha­rak­te­ris­ti­sche Krib­beln und Span­nen an der betrof­fe­nen Stel­le. Jetzt heißt es unver­züg­lich zu han­deln – und des­we­gen befin­det sich in mei­ner Hand­ta­sche (und damit immer an Bord) zwei bewähr­ten Gegen­mit­tel: Pro­po­lis und Teebaumöl.

  • Pro­po­lis, der Waben­kitt der Bie­nen, der das Bie­nen­volk auch vor Infek­tio­nen schützt, ist ein natür­li­ches Anti­bio­ti­kum. Es kann gegen Ent­zün­dun­gen im Hals‑, Nasen- und Rachen­raum hel­fen sowie gegen Fie­ber­bläs­chen, wenn sie mehr­mals täg­lich auf die betrof­fe­ne Stel­le mit einem Wat­te­stäb­chen auf­ge­tupft wird. Nach einer Stu­die (Vynograd et al. 2000) kann Pro­po­lis bei HSV sogar bes­ser wir­ken als der übli­che Wirk­stoff Aci­clo­vir. Aller­dings ist zu berück­sich­ti­gen, dass eini­ge Men­schen all­er­gisch auf Pro­po­lis reagie­ren; daher soll­ten Sie die Anwen­dung vor­ab an einer unver­fäng­li­che­ren Stel­le wie z. B. der Arm­beu­ge aus­pro­bie­ren. Und ach­ten Sie dar­auf, dass sich Pro­po­lis­fle­cken aus Klei­dungstü­cken so gut wie nicht ent­fer­nen lassen.
  • Tee­baum­öl (Bio­qua­li­tät, 100% natur­rein) ent­hält ca. 100 ver­schie­de­ne Stof­fe und Ver­bin­dun­gen auf, die über­aus wirk­sam gegen Viren, Bak­te­ri­en und Pil­ze sind. Die Haupt­kom­po­nen­ten von Tee­baum­öl (Terpine–4‑ol, Ter­pi­ne, Ter­pi­no­le, Ter­pi­neole, Pinen, Mar­t­hen, Phel­land­ren, Limo­nen, P‑Cymen, Cineol) sind über ihre keim­tö­ten­de Wir­kung hin­aus ent­zün­dungs­hem­mend und wund­hei­lend. Auch das Tee­baum­öl wird mehr­mals täg­lich mit einem Wat­te­stäb­chen auf die betrof­fe­ne Stel­le aufgetragen.

Haus­apo­the­ke: Pro­po­lis, Teebaumöl


Alle Blog-Beiträge anzeigen