Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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SOS! Selbsthilfe bei … depressiver Verstimmung

Wer von uns kennt nicht die Tage, an denen der Him­mel eben­so grau in grau ist wie die Gemüts­la­ge? Das Leben erscheint düs­ter und freud­los, man ist unmo­ti­viert und lethar­gisch, hat zu nichts Lust und möch­te sich ein­fach nur verkriechen.*

(* Anmer­kung: Es geht in die­sem Arti­kel nicht um mani­fes­te Depres­sio­nen, die einer ärzt­li­chen und/oder the­ra­peu­ti­schen Behand­lung bedürfen.)

Da die­se Stim­mungs­la­ge durch eine sta­gnie­ren­de Ener­gie gekenn­zeich­net wird, ist kaum etwas hilf­rei­cher als Bewe­gung in der Natur – am Bes­ten im Wald. Ein stram­mer Spa­zier­gang bringt die Ener­gien zum Flie­ßen, fri­sche Per­spek­ti­ven und ver­treibt das Gefühl von Pas­si­vi­tät und der „Stim­mung, aus­ge­lie­fert zu sein.“

Schon in der alten ayur­ve­di­schen Leh­re wuss­te man, dass man von einem Zustand der Lethar­gie und Sta­gna­ti­on (Tamas) nur über Akti­vi­tät (Rajas) in einen balan­cier­ten Zustand (Satt­wa) gelan­gen kann. Es gibt kei­nen direk­ten Weg von Tamas zu Sattwa.

Mitt­ler­wei­le gibt es auch zahl­rei­che Stu­di­en und Publi­ka­tio­nen, die den posi­ti­ven Ein­fluss der Bäu­me und der von ihnen frei­ge­setz­ten che­mi­schen Boten­stof­fe auf den mensch­li­chen Orga­nis­mus und sei­ne Gesund­heit bele­gen. In Japan kennt man schon lan­ge die The­ra­pie­form des „Wald­ba­dens“ und deren heil­sa­me Wir­kung auf Psy­che und Körper.

Wenn man sich einen Ruck gibt, ohne lan­ge dar­über nach­zu­den­ken, und sich nach Drau­ßen in die Bewe­gung begibt, ist eine Bes­se­rung des Gemüts­zu­stands so gut wie sicher. Auch ein gutes Gespräch und Unter­neh­mun­gen mit Freun­den brin­gen in die Akti­vi­tät und einen ande­ren Blickwinkel.

Aus­rei­chend Tages­licht, im Win­ter gege­be­nen­falls durch Voll­spek­trum-Tages­licht­lam­pen, kann eben­falls Auf­wind brin­gen. (Aus­führ­li­che und gut ver­ständ­li­che Aus­füh­run­gen zu dem Ein­fluß des Lichts auf die Psy­che kön­nen Sie z. B. in David Ser­van-Schrei­bers Buch Die neue Medi­zin der Emo­tio­nen nachlesen).

Wei­te­re unter­stüt­zen­de stim­mungs­auf­hel­len­de Maß­nah­men bie­tet die Aro­ma­the­ra­pie. Äthe­ri­sche Öle wie z. B. Ber­ga­mot­te, Gera­nie, Laven­del, Ylang-Ylang und San­del­holz sind für ihre ent­spre­chen­den Wir­kun­gen bekannt. Genaue­res über die Ver­wen­dungs­mög­lich­kei­ten von äthe­ri­schen Ölen kön­nen Sie in mei­nem Arti­kel über Aro­ma­the­ra­pie nachlesen.

Haus­apo­the­ke: Ber­ga­mot­te-Öl, Gera­ni­en-Öl, Laven­del-Öl, Ylang-Ylang-Öl


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