Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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SOS! Erste Hilfe bei … grippalen Infekten

Nicht nur die Win­ter­zeit ist Erkäl­tungs­zeit, aber vira­le und bak­te­ri­el­le Infek­te grei­fen in der kal­ten Jah­res­zeit beson­ders schnell um sich und zie­hen alle mög­li­chen unan­ge­neh­men Begleit­erschei­nun­gen mit sich.

Hus­ten, Schnup­fen und Hei­ser­keit sind die häu­figs­ten Begleit­erschei­nun­gen eines grip­pa­len Infekts, beglei­tet von Abge­schla­gen­heit, Glie­der- und Kopf­schmer­zen und häu­fig auch einer erhöh­ten Tem­pe­ra­tur. Ein sol­cher Infekt dau­ert in der Regel je nach­dem sie­ben Tage oder eine Woche. ;)

Die drei wich­tigs­ten Rat­schlä­ge, um die Hei­lung zu beschleu­ni­gen und die Sym­pto­me zu lin­dern sind:

  1. Ruhe,
  2. Ruhe und
  3. Ruhe.

Lei­der gehört es bei zum Image vie­ler „enga­gier­ter“ Arbeit­neh­mer, sich schnie­fend, röchelnd und hus­tend an den Arbeits­platz zu schlep­pen, wo man eine siche­re Quel­le der Anste­ckung für die Kol­le­gen dar­stellt – nur um zu bewei­sen, dass einen sol­che Lap­pa­li­en nicht von der Pflicht­er­fül­lung abhalten.

Mei­ne Beob­ach­tun­gen zei­gen mir, dass bei den ers­ten Anzei­chen eines Infekts schon **24 Stun­den Ruhe** und ein paar wei­te­re Maß­nah­men genü­gen, um den Aus­bruch des Infekts zu verhindern:

  • Hal­ten Sie die Schleim­häu­te der Atem­we­ge feucht, denn sie sind Abwehr­bar­rie­ren gegen die Erre­ger. Es emp­fiehlt sich, ent­we­der die Raum­luft durch einen Kalt­dif­fu­sor (vgl. auch mei­nen Arti­kel [Hyg­ge – leicht gemacht mit äthe­ri­schen Ölen](/hygge-leicht-gemacht-mit-aetherischen-oelen/)) zu befeuch­ten oder auf alt­be­währ­te Art und Wei­se zu inhalieren.
  • Für eine Inha­la­ti­on schüt­tet man kochen­des Was­ser mit etwas Meer­salz in eine Schüs­sel oder Topf, legt sich ein Hand­tuch über den Kopf und atmet für ca. 5 min Minu­ten den Was­ser­dampf ein. Ach­tung: Inha­la­ti­on ist nicht für Säug­lin­ge und Klein­kin­der geeignet!
  • Sowohl für den Kalt­dif­fu­sor als auch für die Inha­la­ti­on emp­fiehlt es sich, das Was­ser mit anti­bak­te­ri­ell wirk­sa­men Ölen anzu­rei­chern, wie z. B. Tee­baum­öl, Myr­rhe­öl, Fich­ten­öl oder Ing­wer­öl. Ach­ten Sie auf Bio­qua­li­tät und dass Sie 100% natur­rei­ne äthe­ri­sche Öle verwenden.
  • Gur­geln mit Tee­baum­öl in war­men Was­ser des­in­fi­ziert den Mund- und Rachenraum.
  • Eine ande­re Mög­lich­keit ist es, ein hei­ßes Bad zu neh­men und hier­bei die Dämp­fe ein­zu­at­men. Lösen Sie die äthe­ri­schen Öle in Milch oder Sah­ne, bevor Sie sie dem Bade­was­ser hinzufügen.
  • Viel Trin­ken – hei­ßes Was­ser oder Tees.
  • Zur Behand­lung eines Infekts hat sich auch Grape­fruit­kern-Extrakt als anti­bak­te­ri­el­les, anti­vi­ra­les und anti­fun­gi­zi­d­es Mit­tel bewährt. In ent­spre­chen­der Ver­dün­nung in Was­ser kann man damit Gur­geln oder (vor­sich­tig dosiert) es inner­lich ein­neh­men. Wen­den Sie es *nie­mals* unver­dünnt an! Wei­te­re Infos fin­den Sie zum Bei­spiel auf die­ser Web­site.

Haus­apo­the­ke: Meer­salz, Kalt­dif­fu­sor, Tee­baum­öl, Grapefruitkern-Extrakt


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