Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Sole-Tinkturen selbst herstellen

Sole – eine Urtinktur aus Wasser und Salz herstellen

Das Leben ist im Meer ent­stan­den; als Embryo schwim­men wir neun Mona­te lang in der Frucht­was­ser-Sole und auch unser mensch­li­ches Blut ist eine Sole. Salz wirkt astrin­gie­rend (zusam­men­zie­hend), geschmei­dig machend, rei­ni­gend, besänf­ti­gend, ver­dün­nend und kann die Wund­hei­lung för­dern).

Herstellung einer Sole-Tinktur

Man braucht …

  • 150g Quell­was­ser (z. B. St. Leon­hards oder gefil­ter­tes, schad­stoff­frei­es, ener­ge­ti­sier­tes Was­ser)
  • 50g unraf­fi­nier­tes Salz, z. B. Hima­la­ya-Kris­tall­salz, Meer­salz, Stein­salz
  • 100g fri­sche Heil­pflan­zen, die Du im Wald oder auf der Wie­se gesam­melt hast

Die Pflan­zen von gro­ben Schmutz befrei­en und klein schnei­den. Alle Zuta­ten in ein Ein­mach-Glas geben, ver­schlie­ßen und täg­lich ein oder meh­re­re Mal gut durch­schüt­teln; eine Woche bis einen Monat extra­hie­ren las­sen.

Anschlie­ßend alles durch ein sehr fei­nes Sieb absei­hen und in Pipet­ten­fläsch­chen abfül­len.

Für eine Ent­gif­tungs­tink­tur kann man z. B. Löwen­zahn, Mari­en­dis­tel und Giersch sam­meln, für die Mund­hy­gie­ne (Zahn­putztink­tur oder Mund­spü­lung) Sal­bei, Min­ze, Thy­mi­an und Nel­ken­wurz.

Anwendung der Tinkturen

  • Inner­lich: z. B. die Ent­gif­tungs­tink­tur: eine ent­spre­chen­de Trop­fen­men­ge (aus­tes­ten z.B. kine­sio­lo­gisch, Pen­del, Ten­sor) – oder vor­beu­gend 10 Trop­fen in gro­ßes Glas Was­ser geben und über den Tag ver­teilt trin­ken
  • Zum Zäh­ne­put­zen: eini­ge Trop­fen der Tink­tur pur in den Mund träu­feln, zum Gur­geln mit etwas Was­ser ver­dün­nen
  • Äußer­lich: Die Tink­tur 1:4 mit Was­ser ver­dün­nen, auf die ent­spre­chen­den Stel­len auf­tra­gen und trock­nen las­sen

Vor einer Woche habe ich eine Weiß­dorn-Sole ange­setzt: Weiß­dorn wirkt adap­to­gen auf das Herz-Kreis­lauf­sys­tem (d. h., er kann zu hohen Blut­druck sen­ken und zu nied­ri­gen erhö­hen). Und ich bin schon gespannt, was sich bei der Anwen­dung tun wird.

Die (meis­ten) Infos stam­men aus dem Buch Ver­ges­se­ne Heil­tink­tu­ren von Gabrie­la Nedo­ma.


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