Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Suzanne D. Williams

Schreiben als Therapie

Der ein oder ande­re von uns weiß um die kathar­ti­sche, trös­ten­de und klä­ren­de Wir­kung, die das Schrei­ben in Form eines Tage­buchs oder z. B. der „Mor­gen­sei­ten“ (aus dem Buch *Der Weg des Künst­lers* von Julia Came­ron) mit sich bringt. Oder ken­nen das Sor­tie­ren der eige­nen Gefühls­la­ge durch das Schrei­ben eines Brie­fes.

Schreib- oder Poe­sie­t­he­ra­pie ist eine bei uns zwar wenig bekann­te, aber den­noch sehr wirk­sa­me The­ra­pie­form, die sowohl bei see­li­schen als auch kör­per­li­chen Erkran­kun­gen erfolg­reich ein­ge­setzt wird. Auch im Rah­men des Coa­chings oder der Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung wird mit die­sen Metho­den gear­bei­tet.

Von der Schreibthe­ra­pie weiß man, dass sie hel­fen kann, …

  • emo­tio­nal belas­ten­de Ereig­nis­se zu ver­ar­bei­ten,
  • Gedan­ken zu ord­nen und mehr Klar­heit zu gewin­nen,
  • die Din­ge in neu­em Licht zu betrach­ten und inne­re Distanz zu gewin­nen,
  • Stress­be­wäl­ti­gungs­stra­te­gien zu ver­bes­sern und durch Kathar­sis fühl­ba­re Erleich­te­rung zu brin­gen,
  • Krea­ti­vi­tät, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit und sozia­le Inte­gra­ti­on zu för­dern und
  • Selbst­ver­trau­en, Selbst­wirk­sam­keit und das Immun­sys­tem zu stär­ken.
  • Wei­te­re Begriff­lich­kei­ten, eng ange­lehnt an das the­ra­peu­ti­sche Schrei­ben, sind die Metho­den „krea­ti­ves Schrei­ben“ und „bio­gra­fi­sches Schrei­ben.“

Es gibt vie­ler­lei Tech­ni­ken, die die Krea­ti­vi­tät mit und durch das geschrie­be­nen Wort ins Flie­ßen brin­gen. Wie auch immer man es nennt, sie alle haben eine spie­le­ri­sche Grund­hal­tung gemein­sam und bie­ten Raum, um Gefüh­le, Gedan­ken, Visio­nen und Erin­ne­run­gen zu the­ma­ti­sie­ren, die sonst oft im Ver­bor­ge­nen blei­ben.

Im ver­gan­ge­nen Jahr durf­te ich im Rah­men eines Schreib­work­shops im Light­house die­se schö­ne Erfah­rung unter Anlei­tung der ehe­ma­li­gen Jour­na­lis­tin und Redak­teu­rin Ingrid Lang­schwert machen. Als heu­ti­ge The­ra­peu­tin gibt sie seit 2004 Work­shops, in der sie die flie­ßen­den Über­gän­ge zwi­schen Schrei­ben, Selbst­fin­dung und Selbst­ent­fal­tung aus­lo­tet.

Ich freue mich sehr, Ingrid auch die­ses Jahr am 1. und 2. August wie­der für einen wei­te­ren Schreib-Work­shop „Sicht­bar wer­den“ gewin­nen zu kön­nen.

Wei­te­re Infos gibt es hier, und hier kannst Du Dich anmel­den: https://hp-langschwert.de/

Wei­te­re Infos zum The­ma: Sil­ke Hei­mes „Krea­ti­ves und the­ra­peu­ti­sches Schrei­ben. Ein Arbeits­buch,“ „Schrei­ben als Selbst­coa­ching“ und „Schreib Dich gesund: Übun­gen für ver­schie­de­ne Krank­heits­bil­der.“


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