Gemeiner Wacholder

Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

Stoffliche und feinstoffliche Therapien

Spagyrik nach Dr. Zimpel

Spa­gy­rik (aus dem Grie­chi­schen spao „(heraus-)ziehen, tren­nen“ und age­i­ro „ver­ei­ni­gen, zusam­men­füh­ren“) bezeich­net die phar­ma­zeu­ti­sche und the­ra­peu­ti­sche Umset­zung der Alche­mie. Pflanz­li­che Aus­gangs­sub­stan­zen wer­den mit Hil­fe diver­ser Ver­fah­rens­tech­ni­ken (Destil­la­ti­on, Mazera­ti­on, Kal­zi­nie­rung, Kon­ju­ga­ti­on) wei­ter­ver­ar­bei­tet, um die fein­stoff­li­che Quint­essenz der Pflan­zen zu erhal­ten. Die Spa­gy­rik ist ein in sich geschlos­se­nes Sys­tem und ori­en­tiert sich an der Suche nach den tief lie­gen­den Ursa­chen von Erkran­kun­gen. Die Behand­lung setzt ent­spre­chend dort – an den Ursa­chen – an. Die­se müs­sen sich nicht immer an den Kör­per­stel­len befin­den, an denen sich die Sym­pto­me bemerk­bar machen.

Zur Dia­gnos­tik wer­den auch die ver­schie­de­nen Kräf­te (entia) her­an­ge­zo­gen, unter deren Ein­fluss der Mensch steht:

  • ens dei, gött­li­ches Gesche­hen
  • ens astra­le, die Gestir­ne und kos­mi­schen Ener­gi­en
  • ens spi­ri­tua­le, das geis­ti­ge Umfeld
  • ens veneni, vom Kör­per auf­ge­nom­me­ne (Gift-)stoffe
  • ens natu­ra­le, das kör­per­li­che, see­li­sche und geis­ti­ge Poten­ti­al

Die Spa­gy­rik nach Dr. Zim­pel (1801–1879) basiert auf dem Werk von Para­cel­seus und ver­eint die Poten­tia­le der Phy­to­the­ra­pie, der Homöo­pa­thie, der Bach­blü­ten und Schüss­ler­sal­ze. Das Grund­prin­zip ist, den aus sei­nem natür­li­chen Gleich­ge­wicht gebrach­ten Kör­per mit Hil­fe der Heil­kraft von indi­vi­du­el­len pflanz­li­chen Mischun­gen zu sti­mu­lie­ren und in sei­nen gesun­den Zustand zurück­zu­füh­ren. Anwen­dungs­be­rei­che der Spa­gy­rik fin­den wir in fast allen medi­zi­ni­schen Rich­tun­gen.

Homeda Homöo-Isopathie & KSV® (Körpersubstanzverdünnung)

Die Homöo-Iso­pa­thie ist die kon­se­quen­te Wei­ter­ent­wick­lung der Homöo­pa­thie. Die klas­si­sche Homöo­pa­thie the­ra­piert mit Arz­nei­mit­teln, die dem Gesamt­bild des zu Behan­deln­den (und sei­nen see­li­schen, geis­ti­gen und kör­per­li­chen Sym­pto­me) am „ähn­lichs­ten“ sind.

Die Homöo-Iso­pa­thie erkennt das “Glei­che” und hier ins­be­son­de­re das “Eige­ne” als höchst­mög­li­che Stei­ge­rung des Ähn­li­chen an. Hier­zu wer­den kör­per­ei­ge­ne Stof­fe des Pati­en­ten zu sei­nem indi­vi­du­el­len und ganz per­sön­li­chen homöo-iso­pa­thi­schen Arz­nei­mit­tel auf­be­rei­tet.

Der aktu­el­le Gesund­heits – bzw. Krank­heits­zu­stand des Betrof­fe­nen sowie die che­mi­schen Stof­fe und Gif­te, die zur Zeit der Pro­ben­ent­nah­me in den abge­nom­me­nen Kör­per­sub­stan­zen vor­han­den sind, bil­den dabei die Grund­la­ge für die KSV – eine Ursub­stanz, die dem Krank­heits­bild nicht nur ähn­lich, son­dern mit die­sem abso­lut iden­tisch ist.

Mood-Cure – durch richtige Ernährung zum seelischen Gleichgewicht

Bereits in den 80er Jah­ren stell­te der Neu­ro­wis­sen­schaft­ler Dr. Ken­neth Blum fest, daß die Ent­ste­hung von zuneh­men­dem emo­tio­na­len Stress, Ängs­ten, Stim­mungs­pro­ble­men, Ess­stö­run­gen und sogar Depres­sio­nen zum einem wesent­li­chen Teil auf rela­tiv ein­fach kor­ri­gier­ba­re Fehl­funk­tio­nen der Kör­per­che­mie und des Gehirns zurück­zu­füh­ren sind. Fehl­funk­tio­nen, die im Wesent­li­chen das Ergeb­nis eines beträcht­li­chen, nicht gedeck­ten Nähr­stoff­be­darfs (ins­be­son­de­re Ami­no­säu­ren, Vit­ami­ne, Mine­ra­li­en aber auch sekun­dä­re Pflan­zen­wirk­stof­fe) sind.

Basie­rend auf jah­re­lan­ger, kli­ni­scher Erfah­rung hat die Psy­cho­lo­gin Julia Ross – eine Vor­rei­te­rin auf dem Gebiet der Ernäh­rungs­psy­cho­lo­gie – eine Kom­bi­na­ti­on von Ernäh­rungs- und Psy­cho­the­ra­pie ent­wi­ckelt.

Durch ent­spre­chen­de Ernäh­rung und Nah­rungs­mit­tel­er­gän­zung wird der Spie­gel aller vier wesent­li­chen Neu­ro­trans­mit­ter (Sero­to­nin, Katecho­lamin, GABA und Endor­phi­ne) erhöht, und damit eine ent­schei­den­de Ursa­che von soge­nann­ten „unech­ten“ Emo­tio­nen besei­tigt. Dadurch steht die not­wen­di­ge Grund­la­ge bzw. benö­tig­te Ener­gie zur Ver­fü­gung, auf der die indi­vi­du­ell ange­streb­ten Ver­än­de­run­gen (z. B. in Ver­hal­tens­mus­tern, von äuße­ren Umstän­den) umge­setzt wer­den kön­nen.

Anwendungsgebiete der Mood Cure

Die Mood Cure wird bei­spiels­wei­se ange­wen­det bei:

  • Stress
  • Reiz­bar­keit
  • gerin­gem Selbst­wert
  • AD(H)S
  • jah­res­zeit­lich beding­ter Nie­der­ge­schla­gen­heit
  • Ver­stim­mun­gen bis hin zu Depres­sio­nen
  • Ängs­ten
  • PMS (prä­men­stru­el­les Syn­drom)
  • Schlaf­stö­run­gen
  • Sucht­pro­ble­men
  • Ess­stö­run­gen

Prävention und Ayurveda

Ayur­ve­da ist die welt­weit ältes­te bekann­te Lebens- und Gesund­heits­leh­re und ent­stammt der vedi­schen Hoch­kul­tur Indi­ens. Die­se tau­sen­de Jah­re alte Wis­sen­schaft ver­steht den Men­schen als eine Ein­heit von Kör­per, Geist und See­le. Fal­sche Ernäh­rung, Stress und ver­schie­de­ne Umwelt­fak­to­ren ver­ur­sa­chen ein Ungleich­ge­wicht der der Bio­en­er­gi­en im Kör­per. Sie gera­ten aus der Balan­ce, und es ent­ste­hen Stoff­wech­sel­schla­cken im Kör­per. Im Ver­lauf der Zeit sam­meln sich immer mehr die­ser gif­ti­gen Rück­stän­de an. So wird der Orga­nis­mus zuneh­mend in sei­ner Funk­ti­ons­fä­hig­keit ein­ge­schränkt und Krank­heit ent­steht.

Des­we­gen bestehen die Auf­ga­ben der ayur­ve­di­schen The­ra­pie auch heu­te noch in der Regu­la­ti­on der Lebens­pro­zes­se, im Aus­gleich der drei steu­ern­den Doshas (Bio­en­er­gi­en) Vata, Pit­ta und Kapha und des Ver­dau­ungs­feu­ers (Agni). Die alt­be­währ­ten the­ra­peu­ti­schen Ansät­ze bestehen aus Rei­ni­gungs- und Vita­li­sie­rungs­ku­ren. Die­se wie­der­um set­zen sich aus indi­vi­du­ell abge­stimm­ten Mas­sa­gen, Ölan­wen­dun­gen, Aus­lei­tungs­ver­fah­ren, der Gabe spe­zi­el­ler Kräu­ter­arz­nei­en und einer Ernäh­rungs­be­ra­tung zusam­men.

In der täg­li­chen Pra­xis wer­den die Mas­sa­gen und Ölbe­hand­lun­gen auch ein­zeln ein­ge­setzt. Die ayur­ve­di­sche Mas­sa­ge ist eine tief vita­li­sie­ren­de Behand­lung, die Stress und Span­nun­gen abbaut. Sie för­dert die Durch­blu­tung und damit die bes­se­re Ver­sor­gung der Zel­len mit Sauer­stoff. Die fein­stoff­li­chen Kräf­te des Kör­pers wer­den akti­viert, und die Sti­mu­la­ti­on der Mar­ma­punk­te regt den Fluss der Lebens­en­er­gie (Pra­na) an.

Dafür ver­wen­de ich nur aus­ge­wähl­te, rei­ne ayur­ve­di­sche Kör­peröle, deren Inhalts­stof­fe nach­weis­li­che Aus­wir­kun­gen auf das ganz­heit­li­che Wohl­be­fin­den haben.

Gemeiner Wacholder
Gemeiner Wacholder.
Juniperus Communis