Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

Menü

Joe Caione

Natürlich glücklich – Glückshormone in Balance

Seit Jah­ren beoba­chen wir eine immense Zunah­me an psy­chi­schen und psy­cho­so­ma­ti­schen Erkran­kun­gen und Lei­den. Die Ursa­chen sind eben­so viel­fäl­tig wie die Men­schen selbst und zu einem gro­ßen Teil den Anfor­de­run­gen und Umstän­den unse­res Lebens in der Leis­tungs- und Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft geschul­det.

Eine noch viel zu wenig beach­te­te Vor­ge­hens­wei­se in der Wie­der­her­stel­lung einer gesun­den und glück­li­chen Psy­che sind die Ste­ro­id­hor­mo­ne (wie z. B. Pro­ges­te­ron, DHEA und Cor­ti­sol) und die Neu­ro­trans­mit­ter – genau­er gesagt die Mög­lich­kei­ten, die­se durch Ernäh­rung, die geziel­te Gabe ortho­mo­le­ku­la­rer Prä­pa­ra­te (Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel) und Ände­run­gen im Life­style (ord­nungs­the­ra­peu­ti­sche Maß­nah­men) wie­der auf ein „Normal“-Niveau zu brin­gen und so die not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen für ein glück­li­ches Leben und eine resi­li­en­te Psy­che zu schaf­fen.

Wir ken­nen über hun­dert bekann­te Neu­ro­trans­mit­ter, die im Kör­per agie­ren, dar­un­ter eini­ge Sub­stan­zen, die unser Befin­den beein­flus­sen, wie z. B. Oxy­to­xin (das Bin­dungs- und „Kuschel­hor­mon“) und die Endor­phi­ne.

Vier Neu­ro­trans­mit­ter (Boten­stof­fe im Ner­ven­sys­tem) spie­len eine ganz beson­de­re Rol­le für unse­re Stim­mungs­la­ge und unser Wohl­be­fin­den:

  • Sero­to­nin sorgt für ein gesun­des Selbst­be­wusst­sein, gute Lau­ne und Opti­mis­mus
  • Dopa­min ist zustän­dig für die Auf­merk­sam­keit, eine kla­re Wahr­neh­mungs­fä­hig­keit und den Aben­teu­er- und Ent­de­cker­drang
  • Nor­ad­re­na­lin sorgt für ein gutes Gedächt­nis, Kon­zen­tra­ti­ons- und Durch­hal­te­ver­mö­gen und aus­rei­chend Ener­gie
  • GABA ist zustän­dig für guten Schlaf, Ent­span­nung und Mut

Ein Man­gel an die­sen Neu­ro­trans­mit­tern kann für vie­le Arten an Beein­träch­ti­gun­gen sor­gen, ange­fan­gen von leich­ten Befind­lich­keits­stö­run­gen bis hin zu star­ken Sym­pto­men. Die aktu­el­le Hor­mon­la­ge kann z. B. über einen Urin­test oder Speich­le­test fest­ge­stellt und durch indi­vi­du­ell gestal­te­te The­ra­pie- und Ernäh­rungs­plä­ne schritt­wei­se wie­der in Balan­ce gebracht wer­den. Der Griff zu Psy­cho­phar­ma­ka ist also – genaue Unter­su­chung vor­aus­ge­setzt – nicht immer not­wen­dig.

Aus: Natür­lich high von Kyra und Sascha Kauffmann. Wei­te­re Lite­ra­tur­hin­wei­se zum The­ma:
Wenn Kör­per und Gefüh­le Ach­ter­bahn spie­len von Eli­sa­beth Buch­ner und Mood cure – was die See­le essen will von Julia Ross.


Alle Blog-Beiträge anzeigen