Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Erik McLean

Nasse Strümpfe

Anknüp­fend an mei­nen let­zen Blog-Arti­kel (Ein­fach gut gewi­ckelt) möch­te ich noch eine wei­te­re Kneipp­sche Anwen­dung in den Fokus rücken: die nas­sen Strümp­fe.

Die­se haben mir ins­be­son­de­re in der ers­ten Zeit mei­ner Ver­let­zung (in Ver­bin­dung mit Ret­ter­spitz) gro­ße Lin­de­rung ver­schafft.

Dafür gibt es zwei ver­schie­de­ne Strümp­fe, einen Innen­strumpf aus Lei­nen oder Baum­wol­le und einen Äuße­ren aus Schur­wol­le. Die Strümp­fe kön­nen ent­we­der knie­hoch sein oder über das Knie rei­chen. Der inne­re Strumpf wird in eine kal­te Flüs­sig­keit ein­ge­legt und anschlie­ßend aus­ge­wrun­gen. Natron­was­ser für basi­sche Strümp­fe, Was­ser mit Ret­ter­spitz bei stump­fen Ver­let­zun­gen oder Schmer­zen, oder ein­fach nur in rei­nes Was­ser. Über den feuch­ten Strumpf wird der Woll­strumpf gezo­gen.

Nas­se Strümp­fe wir­ken ein­schlaf­för­dernd, beru­hi­gend, kön­nen den Blut­druck sen­ken und die Venen kräf­ti­gen.

Will man die Strümp­fe als Hil­fe zum Ein­schla­fen ver­wen­den, kön­nen sie so lan­ge getra­gen wer­den, wie man es als ange­nehm emp­fin­det (durch­aus auch die gan­ze Nacht). Bei Venen­lei­den soll­te man sie dann aus­zie­hen, wenn sie begin­nen, sich zu erwär­men.

Lei­det man unter kal­ten Füßen, müs­sen die­se erst (z. B. durch ein Fuß­bad) erwärmt wer­den, bevor man die nas­sen Strümp­fe dar­über zieht.

Bei Harn­wegs­in­fek­ten, wäh­rend der Mens­trua­ti­on und in einem Zustand von Frie­ren und Frös­teln soll­ten nas­se Strümp­fe nicht ange­wen­det wer­den.

Die ent­spre­chen­den Strümp­fe bekommt man bei vie­len Händ­lern, z. B. bei https://www.kraeuterhaus-schweiger.de oder bei https://www.kneippverlag.de


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