Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Detox Teil 3: Mental-Detox

Mental-Detox (Detox-Serie Teil 3)

Im ers­ten Teil der Detox-Serie habe ich bereits die geis­ti­gen und emo­tio­na­len Toxi­ne ange­spro­chen, die wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes Gift für uns, unse­re Gesund­heit und unser Wohl­be­fin­den sind.

Zu die­sen Toxi­nen zäh­len auch destruk­ti­ve Gedan­ken­mus­ter, die (oft unbe­wusst) das Hin­ter­grund­rau­schen in unse­rem inne­ren Dia­log mit uns Selbst bil­den, ein­schrän­ken­de Glau­bens­sät­ze und Über­zeu­gun­gen (eben­falls oft unbe­wusst), schwä­ren­de Emo­tio­nen, die uns beherr­schen (z. B. von unver­ar­bei­te­ten Trau­ma­ta her­rüh­rend oder als unmit­tel­ba­re Fol­ge des destruk­ti­ven inne­ren Dia­logs.).

Wie ent­ste­hen die­se Toxi­ne? Dazu müs­sen wir etwas aus­ho­len – hin zur früh­kind­li­chen Ent­wick­lung:

Bis zum Alter von 2 Jah­ren ope­riert das kind­li­che Gehirn in einer Gehirn­wel­len-Fre­quenz bis 4 Hz (Del­ta-Fre­quenz; ent­spricht dem Zustand eines Erwach­se­nen im Tief­schlaf). Im Alter zwi­schen 2 und 6 Jah­ren kommt der Funk­ti­ons­mo­dus des The­ta­wel­len (4–8 Hz) hin­zu – das ent­spricht beim Erwach­se­nen einer tie­fen Tran­ce bzw. einem leich­ten Schlaf. Im Alter zwi­schen 6 und 12 Jah­ren erwei­tert sich das Spek­trum der Gehirn­fre­quen­zen um die Alpha­wel­len (8–12 Hz), das ent­spricht einem ent­spann­ten, wachen, und intui­ti­vem Zustand. Erst danach kommt die Beta-Fequen­zen (ca. 12–20 Hz) dazu, unser all­täg­li­cher Funk­ti­ons­mo­dus.

Das bedeu­tet, dass das kind­li­che Gehirn zunächst aus­schließ­lich rezep­tiv funk­tio­niert – wie ein Schwamm saugt es alle Arten der ver­ba­len und ver­ba­len Kom­mu­ni­ka­ti­on, Stim­mun­gen, Emo­tio­nen, Erleb­nis­se auf und spei­chert die­se. Ich wür­de es so aus­drü­cken, dass wir in den ers­ten 6 Lebens­jah­ren unser per­sön­li­ches Betriebs­sys­tem instal­liert bekom­men – das, was unse­re per­sön­li­che Rea­li­tät und „Wahr­heit“ dar­stellt. Die­ses Betriebs­sys­tem nennt man auch das Unter­be­wusst­sein. All­ge­mein geht man davon aus, dass wir uns über maxi­mal 5% aller Wahr­neh­mun­gen (inne­re und äus­se­re) bewusst sind – Bruce Lip­ton meint, 1% wäre rea­lis­ti­scher). Der Rest, also all das unter­halb der Spit­ze des Eis­bergs, ent­zieht sich unse­rem Bewusst­sein.

Ich will an die­ser Stel­le das The­ma nicht wei­ter aus­füh­ren, die Bedeu­tung die­ser Infor­ma­ti­on, über die ich Sei­ten lang schrei­ben könn­te, kann sich mit etwas Phan­ta­sie jeder selbst aus­ma­len.

Jetzt machen wir es uns bei­spiel­haft anschau­lich: Gedanken(muster) wie „ich kann das nie schaf­fen – nichts gelingt mir!“ hän­gen unmit­tel­bar mit bestimm­ten Emo­tio­nen (z. B. Frus­tra­ti­on, Ohn­macht, Hilf­lo­sig­keit, Wut), kör­per­li­chen Emp­fin­dun­gen (z. B. Ver­kramp­fun­gen, Kopf­schmerz, Bauch­schmer­zen, Kraft­lo­sig­keit) und der ent­spre­chen­den Kör­per­che­mie zusam­men – die dann oft mehr Unwohl­sein erzeugt. Ein dyna­mi­scher Kreis­lauf.

Mental-Detox: Entschlacken für Geist und Seele

Und jetzt zum „men­tal detox“. Wie soll das nun vor sich gehen, wenn die Wur­zeln so oft im Unter­be­wusst­sein lie­gen?

Wir begin­nen damit, ehr­lich zu uns selbst zu sein, und eine wert- und urteils­freie Bestands­auf­nah­me zu machen – mit den Din­gen, die wir wis­sen, die wir an uns selbst beob­ach­ten, den unter­drück­ten, gehei­men Gefüh­len – und uns selbst bewusst wahr­zu­neh­men.
Jeder von uns kennt eini­ge sei­ner Glau­bens­sät­ze, wie­der­keh­ren­de Emo­tio­nen, aus­ge­löst durch bestimm­te Per­so­nen, Umstän­de, Gedan­ken, Annah­men…

Blei­ben wir bei obi­gem Bei­spiel: ich sit­ze an mei­nem Arbeits­platz, zuneh­mend kraft­lo­ser und unmo­ti­vier­ter, Schul­ter-und Nacken­schmer­zen haben sich ein­ge­stellt. Das ist etwas, das ich bewusst wahr­neh­me. Man kann einen Moment inne­hal­ten und sich selbst befra­gen: Was ist pas­siert, bzw. was den­ke ich – z. B. die Lis­te der uner­le­dig­ten Din­ge wächst bestän­dig an, das Arbeits­tem­po ist ohne­dies schon hoch – und der Vor­ge­setz­te kommt, um eine Arbeit zu bemän­geln. Die Gedan­ken­spi­ra­le: „ich kann das nie schaff­ten, nichts gelingt mir“ wur­de ange­trig­gert (im Unter­be­wusst­sein) und akti­viert.

  • Als Inspi­ra­ti­on für die­se Bestand­auf­nah­me kön­nen Fra­gen die­nen wie:
  • Wen oder was kann ich nicht ertra­gen / aus­hal­ten? War­um? Was wird in mir an Gedan­ken und Gefüh­len aus­ge­löst?
  • Was kann ich mir selbst oder ande­ren nicht ver­zei­hen? War­um? Was wird aus­ge­löst?
  • Was kann ich an mir oder ande­ren nicht lei­den? War­um? Was wird aus­ge­löst?
  • Wann / in wel­chen Situa­tio­nen füh­le ich mich schlecht, unge­liebt, ver­zwei­felt, vol­ler Zorn und Hass? Wel­cher Trig­ger wird bedient?

Für das men­ta­le Deto­xen zu Hau­se emp­feh­le ich, die­se Bestands­auf­nah­me schrift­lich zu machen. Dann kann man sich ein The­ma bzw. Mus­ter her­aus­su­chen, am Bes­ten das, was einen am Meis­ten belas­tet und das bear­bei­ten und zu trans­for­mie­ren.

Dazu gibt es zahl­rei­che Tech­ni­ken, die sehr wir­kungs­voll zu Hau­se ange­wen­det wer­den kön­nen: wie z.B. EFT (Buch­tipp: Susan­ne Marx „Klop­fen befreit“), Ho’o’ponopono (Buch­tipp: Das gleich­na­mi­ge Buch von Ulrich Dupree), die Arbeit mit der Aka­sha-Chro­nik, etc. Mit die­sen Metho­den arbei­te ich sehr ger­ne und wirk­sam an mir, in der Pra­xis, in Semi­na­ren. Ande­re Mög­lich­kei­ten sind z. B. (Selbst)-Hypnose, spi­ri­tu­el­le Tech­ni­ken, Ritu­al­ar­beit, (Symptom)-Aufstellungen oder diver­se For­men der Ener­gie­ar­beit.

Wich­tig ist, dass man eine Metho­de fin­det, mit der man sich wohl fühlt – und dass man die dann für sich selbst sicher anwen­den kann. Kur­se wer­den über­all ange­bo­ten. Bücher, you­tube etc. hel­fen dabei, sich selbst aus­zu­pro­bie­ren, ein Gefühl dafür zu bekom­men, was für einen funk­tio­niert und was nicht.

In die­sem Sin­ne: eröff­nen Sie Ihre urei­ge­ne Spiel­wie­se, und las­sen Sie den „wind of chan­ge“ durch sich hin­durch­bla­sen!


Wenn Sie über die nächs­ten Tei­le der Detox-Serie infor­miert wer­den möch­ten, tra­gen Sie sich in mei­nen News­let­ter-Ver­tei­ler ein.


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