Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Magnesiumöl selbst herstellen: Eine Alternative zu Magnesiumtabletten

Magne­si­um ist ein wesent­li­ches Ele­ment, das eine ent­schei­den­de Rol­le in hun­der­ten Stoff­wech­sel­pro­zes­sen spielt. Ein Magne­si­um­man­gel, der z. B. durch Ernäh­rungs­feh­ler bzw. aus­ge­laug­te Böden, Stress, Erkran­kun­gen oder beson­de­re kör­per­li­che Belas­tun­gen ver­ur­sacht wer­den kann, ist die Ursa­che von unter­schied­lichs­ten Sym­pto­men: Waden- und Mus­kel­krämp­fe (vor allem nachts), Schlaf­stö­run­gen, Kopf­schmer­zen, Schwin­del, Ver­stop­fun­gen, Ner­vo­si­tät, inne­re Unru­he, Ener­gie­lo­sig­keit bis hin zu Herz­rhyth­mus- und Durch­blu­tungs­stö­run­gen sind oft auf Magne­si­um­man­gel mit­be­dingt. Auch bei Stö­run­gen der Schild­drü­se, der man­geln­den Fes­tig­keit von Kno­chen und Zäh­nen ist häu­fig von einem Magne­si­um­man­gel auszugehen.

Mitt­ler­wei­le rech­net man mit einem laten­ten Magne­si­um­man­gel bei 10–20% der Bevöl­ke­rung. Um die­sen aus­zu­glei­chen, wird Magne­si­um im Rah­men der ortho­mo­le­ku­la­ren Medi­zin oral zuge­führt. Aber nicht jeder ver­trägt die aus­rei­chend hohen Dosen in der ora­len Ver­ab­rei­chung gleich gut.

Ein bewähr­ter und effek­ti­ver Weg der Magne­si­um-Sub­sti­tu­ti­on ist der über die Haut (trans­der­ma­le Anwen­dung), als so genann­tes Magne­si­um-Öl: Eine Lösung von Magne­si­um­chlo­rid in destil­lier­tem Was­ser. Wenn die Salz­kon­zen­tra­ti­on aus­rei­chend hoch ist, fühlt sich die Flüs­sig­keit ölig an – obwohl kein Öl dar­in ent­hal­ten ist.

Das Magne­si­um­chlo­rid für die­se Lösung wird z. B. in den Nie­der­lan­den aus dem ehe­ma­li­gen Zech­stein-Meer geför­dert, wo sich in ca. 1.600m Tie­fe eine der reins­ten Magne­si­um­chlo­rid-Vor­kom­men befin­det. Das dar­aus gewon­ne­ne Magne­si­um-Öl ist auch als Zech­stein-Öl bekannt.

Man kann Magne­si­um-Öl aber auch ganz ein­fach selbst her­stel­len: 33g Magne­si­um­chlo­rid-Hexa­hy­drat (erhält­lich z. B. in der Apo­the­ke) in einem Liter destil­lier­ten Was­ser auf­lö­sen und in eine Glas­fla­sche abfüllen.

Magne­si­um-Öl wird je nach Bedarf abends (evtl. auch mor­gens) auf die Bei­ne (und Arme) auf­ge­sprüht und ein­ge­rie­ben. Auf rasier­ter Haut oder klei­nen Ver­let­zun­gen und offe­nen Wun­den kann es kur­ze Zeit bren­nen – zur Not kann es mit Was­ser abge­wa­schen werden.

Ach­tung: Sie soll­ten kein zusätz­li­ches Magne­si­um neh­men, wenn Sie schwer­wie­gen­de Nie­ren­pro­ble­me haben, auch nicht bei Myas­the­nia gra­vis (Mus­kel­lei­den, bei dem die Mus­keln so ermü­det sind, dass sie zeit­wei­se gelähmt sein kön­nen). Vor­sicht ist auch gebo­ten bei schwe­rer Neben­nie­ren­in­suf­fi­zi­enz und nied­ri­gem Blut­druck. Im Zwei­fels­fall las­sen Sie sich vom Heilpraktiker/Arzt bera­ten, oder ent­spre­chend austesten.


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