Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Melissa Askew

Kapitel 6: Selbst-Ermächtigung

Im Wort Ermächtigung steckt eben­so wie im Eng­li­schen empower­ment das Wort Macht. Es bedeu­tet, sich sei­ner Macht, Fähig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten bewusst zu sein und die­se anzu­neh­men. Wir alle sind unend­lich macht­vol­le geis­ti­ge Wesen in einem Kör­per, auch wenn wir uns im All­tag manch­mal hilf­los, aus­ge­lie­fert und ohn­mäch­tig füh­len.

Und es geht dar­um, sich zu erlau­ben, selbst­be­stimmt die Ent­schei­dun­gen in sei­nem eige­nen Leben zu tref­fen und die Ver­ant­wor­tung für sich und sein Leben zu über­neh­men.

Ein selbst­er­mäch­tig­ter Mensch nimmt die Din­ge in die Hand, so gut er/sie es kann – mit dem, was er mit­bringt. Er begreift das Leben als ein Fluss, ein bestän­di­gen Erwei­te­rungs- und Wachs­tums­pro­zess, in dem er sei­nem Kom­pass folgt, lernt, Feh­ler macht, hin­fällt und wie­der auf­steht. Er tauscht sich aus, hört ande­re Mei­nun­gen und Per­spek­ti­ven, er co-kre­iert und co-ope­riert. Aber hat auf­ge­hört, zu (er-)warten, bis ein Ande­rer die Din­ge für ihn in die Hand nimmt oder bis ihm jemand die Erlaub­nis gibt, etwas zu tun oder zu las­sen.

Es geht dar­um, sich in sei­ner Selbst-Wirk­sam­keit zu erle­ben, Schritt für Schritt, um dem Poten­ti­al, dem Licht und der krea­ti­ven Schöp­fer­kraft, das in uns wohnt, zu erlau­ben, sich zu ent­fal­ten.

Wenn jeder von uns die­ses Puz­zle­stück­chen in sich selbst umdreht, dann erschaf­fen wir eine wun­der­ba­re neue Rea­li­tät – ein gro­ßes Gesamt-Kunst­werk. Selbst­er­mäch­ti­gung ist der Mut, sich zu wagen, ein­fach mal zu machen – es könn­te ja groß­ar­tig wer­den … Träu­me und Sehn­süch­te nicht schon im Kopf (im vor­aus­ei­len­den Gehor­sam oder im der aner­zo­ge­nen Welt­sicht) zu zen­sie­ren, son­dern sie pfle­gen und gedei­hen las­sen, und den Ein­la­dun­gen des Lebens fol­gen.

Macht“ ist für die meis­ten von uns ein sehr zwie­späl­ti­ger Begriff und eher nega­tiv belegt. Vie­le asso­zi­ie­ren damit Unter­drü­ckung, Über­le­gen­heit, Arro­ganz etc. Um die­se his­to­ri­sche Form der Macht, wie sie im Wel­ten­ge­dächt­nis und in unse­ren Zel­len gespei­chert ist und in den ver­schie­de­nen Gesell­schafts­for­men immer prak­ti­ziert wird, geht es hier aber nicht.

Ein selbst­er­mäch­tig­ter Mensch erkennt sich als macht­vol­ler Mit­schöp­fer unter sei­nes­glei­chen. Er befreit sich (und ande­re) aus eben die­sen Struk­tu­ren. Und inspi­riert ande­re auf die­se Wei­se, das Glei­che zu tun, um eine gemein­sa­me neue Rea­li­tät zu kre­ieren.

Unser Aus­tra­li­en-Trip hat uns vie­le grö­ße­re und klei­ne­re bewuss­te Schrit­te der Selbst­er­mäch­ti­gung geschenkt: Möch­ten und kön­nen wir bestimm­te kör­per­li­che Her­aus­for­de­run­gen anneh­men und stand­hal­ten, mög­li­chen (nicht unwahr­schein­li­chen!) Gefah­ren begeg­nen, eige­nen Impul­sen und Wegen fol­gen oder doch lie­ber nicht … und eini­ge inter­es­san­te Gesprä­che zum den The­men Selbst­er­mäch­ti­gung, Selbst­be­stim­mung und Selbst­lie­be zu Tage geför­dert.

Viel­leicht möch­test Du für Dich in einer inspi­rier­ten Stun­de fol­gen­de Fra­gen beant­wor­ten?

  • Was bedeu­tet Selbst­er­mäch­ti­gung für mich ganz per­sön­lich – und kon­kret?
  • Was erträu­me ich mir von einem selbst­er­mäch­tig­ten Leben (nicht nur mate­ri­ell, son­dern auch emo­tio­nal und geis­tig)?
  • Wel­che Glau­bens­sät­ze müss­te ich trans­for­mie­ren, um wei­te­re Schrit­te in Rich­tung Selbst­er­mäch­ti­gung zu gehen?
  • Wel­che zu tref­fen­den Ent­schei­dun­gen stün­den im Raum, auf die­sem Weg?
  • Wie wür­de es sich anfüh­len, ganz in mei­ner Selbst­er­mäch­ti­gung zu ste­hen?

Viel Freu­de und Inspi­ra­ti­on bei die­ser Selbst­er­for­schung!


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