Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Kaltauszüge (Mazerate) – Heilkräuter ganz einfach verarbeiten

Die­ses Jahr erfül­le ich mir einen schon seit Jah­ren geheg­ten Wunsch: eine Jah­res­aus­bil­dung zum The­ma Wild­kräu­ter. Im April hat sie end­lich begon­nen, und all das Gelern­te und Erfah­re­ne regt mich zum Nach­ma­chen, Expe­ri­men­tie­ren und Sel­ber­ma­chen an. Und natür­lich freue ich mich, das ein oder ande­re hier zu tei­len, was sich für mich beson­ders bewährt oder anspricht.

Das ers­te beson­de­re High­light für mich, das eigent­lich nur bei­läu­fig und am Ran­de einer Aus­tauschrun­de auf­ge­taucht ist, sind Kalt­aus­zü­ge.

Unter Kalt­aus­zü­gen ver­steht man das Über­gie­ßen der Heil­pflan­zen mit kal­tem Was­ser, in dem man sie dann 8–12 Stun­den zie­hen lässt. Klas­si­scher­wei­se wird setzt man einen Kalt­aus­zug an, wenn man zar­te Blü­ten, wei­che oder schleim­hal­ti­ge Wur­zeln ver­ar­bei­ten möch­te, oder wenn die Wirk­stof­fe der Pflan­zen durch die Ein­wir­kung der Hit­ze zer­stört wür­den.

Inspi­riert von Antho­ny Wil­liam („Media­le Medi­zin“) habe ich mir – sei­ner Emp­feh­lung fol­gend – ange­wöhnt, unser Trink­was­ser zu ener­ge­ti­sie­ren, bzw. in „leben­di­ges“ Was­ser zu ver­wan­deln, indem ich für ca. 4 Stun­den ein paar Schei­ben fri­sche Zitro­ne, Gur­ke, Oran­ge, Ing­wer etc. in die Was­ser­ka­raf­fen stel­le.

Da hat­te ich den Impuls, ein­fach mal zu pro­bie­ren, wie es schmeckt und wirkt, wenn ich ein­fach statt der übli­chen Zuta­ten im Trink­was­ser Mazera­te aus den gesam­mel­ten Wild­kräu­tern anset­ze, und die­ses Was­ser trin­ke. Auch wenn die­se Heilpflanzen/Wildkräuter nicht die übli­chen dafür sind … ;-)

Und was soll ich sagen, das Ergeb­nis hat mich begeis­tert! Drei Ver­suchs­ka­raf­fen habe ich ange­setzt: eine mit Löwen­zahn­blü­ten, eine mit Brenn­nes­sel­blät­tern (über die kann man ein­fach mit dem Nudel­holz rol­lern um die Brenn­här­chen zu zer­stö­ren) und eine mit Blät­tern von der Schaf­gar­be. Die Karaf­fen wer­den zum Zie­hen­las­sen abge­deckt, und mor­gens kann man das Mazerat dann absei­hen.

Wie immer beim Expe­ri­men­tie­ren habe ich erst mal vor­sich­tig genippt, und war dann völ­lig ange­tan, von dem wun­der­ba­ren, fri­schen Geschmack (kein biß­chen krau­tig oder muf­fig, wie mei­ne lei­se Befürch­tung war). Und wirk­sam: an mei­ner Zun­ge (bzw. durch den dia­gnos­ti­schen „Dar­auf­blick“) konn­te ich nach eini­gen Tagen eine deut­li­che Ver­än­de­rung wahr­neh­men.

Also: heil­sa­mes, leben­di­ges und wohl­schme­cken­des Was­ser mit den Inhalt­stof­fen hoch­po­ten­ter Heil­kräu­ter – und das für 0 Euro!
Wie wärs? Ein­fach mal aus­pro­bie­ren!


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