Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Hygge – leicht gemacht mit ätherischen Ölen

Hyg­ge“ (sprich: hüg­ge) ist hier­zu­lan­de gera­de der neue Life­style-Begriff; Er kommt aus dem Däni­schen, und es gibt kei­ne direk­te Über­set­zung dafür. Es beschreibt eine Art, das Leben zu genie­ßen – allei­ne und im Kreis von Freun­den und Fami­lie. Ein Mix aus Gemüt­lich­keit, Zufrie­den­heit, ange­neh­me Gefüh­len und war­men Licht.

Auch wenn „Hyg­ge“ eine Anlei­he der däni­schen Lebens­art ist, so suchen wir doch alle die­ses ange­neh­me und tief befrie­di­gen­de Wohl­ge­fühl – ganz beson­ders jetzt in der kal­ten Jah­res­zeit. Man rich­tet sich gemüt­lich ein … auf dem Sofa mit einem guten Buch, einem schö­nen Film, einer guten Tas­se Tee oder in ange­neh­mer Gesellschaft.

Nichts trägt so schnell zur Ent­span­nung und Wohl­be­fin­den bei wie der ent­spre­chen­de Duft von natur­rei­nen äthe­ri­schen Ölen. Ihre Geruchs­mo­le­kü­le errei­chen das lim­bi­sche Sys­tem und gehen dar­über in direk­te Ver­bin­dung den ver­schie­de­nen Hirn­re­gio­nen, die Herz­fre­quenz, Blut­druck, Atmung, Gedächt­nis, Hor­mon­haus­halt und Stress kontrollieren.

Wenn man von Raum­be­duf­tung durch äthe­ri­sche Öle spricht, dann denkt man meist an die unsäg­li­chen Duft­lam­pen, in den nach kur­zer Zeit das Was­ser ver­dampft ist und eine öli­ge Pfüt­ze geräusch­voll über dem Tee­licht brut­zelt. Und die­se hin­ter­lässt dann im Anschluss eine spül- und kratz­re­sis­ten­te brau­ne Krus­te in dem auf­ge­setz­ten Kera­mik­schäl­chen. Die­se Art der Raum­be­duf­tung ist also nicht nur in ästhe­ti­scher Hin­sicht man­gel­haft, son­dern sie schmä­lert auch die Wir­kung der äthe­ri­schen Öle und kann sogar gif­ti­ge Sub­stan­zen erzeugen.

Die bes­te Art, das Raum­kli­ma zu ver­bes­sern geschieht über einen soge­nann­ten Kalt­luft­dif­fu­sor. Die­ser setzt einen mikrof­ei­nen Sprüh­re­gen äthe­ri­schen Öls frei, der für meh­re­re Stun­den in der Luft ver­bleibt. Je nach ver­wen­de­tem Öl bzw. Ölmi­schun­gen wer­den auch Kei­me, Bak­te­ri­en und unan­ge­neh­me Gerü­che wir­kungs­voll aus der Raum­luft besei­tigt. In mei­ner Pra­xis bewährt sich das seit vie­len Jahren.

In unse­rem Kör­per wer­den dabei Anspan­nun­gen gelo­ckert, die Pro­duk­ti­on von Neu­ro­trans­mit­tern ange­regt und die Endor­phin-Aus­schüt­tung sti­mu­liert. Wenn man sich kei­nen Dif­fu­sor anschaf­fen will, geht es auch mit die­sem prak­ti­schen Trick: Eine Sprüh­fla­sche (Glas­fla­sche mit Sprüh­auf­satz ist in jeder Apo­the­ke erhält­lich; oder z. B. eine Pflan­zen-Sprüh­fla­sche ver­wen­den) mit destil­lier­tem Was­ser auf­fül­len, eini­ge Trop­fen äthe­ri­sches Öl hin­zu­ge­ben und dann kräf­tig durchschütteln.

Dass aus­schließ­lich natur­rei­ne Öle aus bio­lo­gi­schem Anbau zur Anwen­dung kom­men sol­len, ver­steht sich von selbst. Mei­ne Duft-Favo­ri­ten sind gera­de zur Zeit vor allem hol­zi­ge und har­zi­ge Düf­te wie Palo San­to, San­del­holz, Weih­rauch und Myrrhe.

In die­sem Sin­ne wün­sche ich Ihnen ein wun­der­ba­res neu­es Jahr und viel HYGGE!


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