Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Hormonelle Balance leicht gemacht: Rotklee-Öl selber herstellen

Rot­klee ist wird in der Natur­heil­kun­de als der Phy­to-Östro­gen-Lie­fe­rant gehan­delt und kommt sehr häu­fig bei Wech­sel­jahrs-Beschwer­den zum Ein­satz.

Dabei wirkt der Rot­klee adap­to­gen, d. h. einen zu nied­ri­gen Östro­gen­spie­gel glei­chen die Phy­to­ös­tro­ge­ne aus, indem sie sich an die ent­spre­chen­den Hor­mon­re­zep­to­ren haf­ten, und bei einem zu hohen Öst­ra­di­ol­spie­gel (der eben­falls ungüns­tig ist und Ursa­che von div. Beschwer­de­bil­dern) wirkt er anti-öste­ro­gen.

Der Grund dafür ist, dass die kör­per­ei­ge­nen Östro­ge­ne wesent­lich stär­ker in ihrer Wir­kung sind als die Phy­to­ös­tro­ge­ne – und die Phy­to­ös­tro­ge­ne das Ando­cken der kör­per­ei­ge­nen Hor­mo­ne an die Hor­mon­re­zep­to­ren ver­hin­dern, da sie sie selbst beset­zen.

So kann der Rot­klee einen wun­der­ba­ren Bei­trag zur hor­mo­nel­len Balan­ce leis­ten. In der ganz­heit­li­chen sys­te­mi­schen Hor­mon­the­ra­pie wer­den vie­le Prä­pa­ra­te trans­der­mal (d. h. als Creme, Öl oder Sal­be) ange­wen­det. Über die Haut kann der Kör­per bestimm­te Wirk­stof­fe wesent­lich bes­ser auf­neh­men als oral (d.h. über den Mund und Ver­dau­ungs­trakt).

Rezept: Rotklee-Öl oder ‑Salbe selbst gemacht

Hier kommt ein Rezept, um sich ein ent­spre­chen­des Öl bzw. Sal­be selbst her­zu­stel­len:

  • Die Rot­klee-Blü­ten (am Bes­ten frisch gesam­melt auf Wie­sen, die sich nicht in der Nähe von gedüng­ten und gespritz­ten Fel­dern befin­den) oder getrock­net in ent­spre­chen­der Qua­li­tät
    (z. B. www.phytofit.de) in ein gro­ßes, ver­schließ­ba­res Glas fül­len. Das Glas soll­te locker und zu ca. ¾ mit den Blü­ten gefüllt sein.
  • Die Blü­ten mit Man­del­öl (kalt­ge­presst, Bio­qua­li­tät) über­gie­ßen.
  • Bei der Ver­wen­dung von fri­schen Blü­ten das unver­schlos­se­ne Glas für 3 Tage mit einem Tuch abde­cken, damit aus den Blü­ten die Feuch­tig­keit aus­tre­ten kann. Dann das Glas fest ver­schlie­ßen und zwei Wochen zie­hen las­sen.
  • Ein­mal täg­lich die Mix­tur mit einem (des­in­fi­zier­ten!) Spa­tel durch­rüh­ren.

Anschlie­ßend fil­tern und in dunk­le Glas­fla­schen abfül­len. Ein­mal täg­lich Ober­schen­kel und Ober­ar­me ein­ölen, denn an der Innen­sei­te der Glied­ma­ßen ist die Haut beson­ders dünn und auf­nah­me­fä­hig.


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