Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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H2O2

H2O2 (Wasserstoffperoxid) – ein in Vergessenheit geratenes Heilmittel

Die meis­ten von uns ken­nen Was­ser­stoff­per­oxid bes­ten­falls als Haar­bleich­mit­tel aus den 70er Jah­ren – das typi­sche Weiß­blond der soge­nann­ten „Was­ser­stoff-Blon­di­nen.“ Dabei begann H2O2 schon seit unge­fähr 1880 in der Medi­zin (ins­be­son­de­re in den USA und Russ­land) eine wich­ti­ge Rol­le zu spie­len. Die Sub­stanz, die aus Was­ser und ato­ma­ren Sauer­stoff besteht, wur­de für ver­schie­de­ne Zwe­cke ein­ge­setzt: zur Des­in­fek­ti­on, zur Behand­lung von unter­schied­lichs­ten Infek­ti­ons­krank­hei­ten, zur Wund­hei­lung und bei ver­schie­de­nen chro­ni­schen Erkran­kun­gen wie Herz- und Gefäß­er­kran­kun­gen, Arthri­tis, Migrä­ne etc.

Bis heu­te gibt es ca. 6000 Arti­kel über die inne­re Anwen­dung von H2O2. Die Wirk­sam­keit von H2O2 beruht dar­auf, dass der ato­ma­re Sauer­stoff – im Gegen­satz zu atmo­sphä­ri­schem Sauer­stoff – direkt in die Zel­len des Orga­nis­mus ein­dringt und dort sein anti­bak­te­ri­el­les, anti­vi­ra­les und anti­fun­gi­zi­d­es Poten­ti­al ent­fal­tet, das z. B. auch in der Ozonthe­ra­pie Anwen­dung fin­det.

Was­ser­stoff­per­oxid kommt auch in der Natur vor, unter ande­rem in fri­schem, rohem Obst und Gemü­se (Kochen und Bra­ten kann den ent­hal­te­nen Sauer­stoff ver­nich­ten). Es kann äußer­lich und, natür­lich sehr stark ver­dünnt, inner­lich ange­wen­det wer­den und ist in jeder Apo­the­ke preis­güns­tig erhält­lich. Bei einer inne­ren Anwen­dung ist es sehr wich­tig, die pas­sen­de Dosie­rung zu wäh­len, und zwi­schen der Ein­nah­me von H2O2 und ande­ren Medi­ka­men­ten soll­te min­des­tens eine Stun­de Abstand sein.

Ich emp­feh­le, sich zuvor etwas ein­ge­hen­der sach­kun­dig zu machen. Im Han­del sind zahl­rei­che Bücher zu der The­ma­tik erhält­lich, wie z. B. Was­ser­stoff­per­oxid: Anwen­dung und Heil­erfol­ge oder Was­ser­stoff­su­per­oxid, natür­lich und neben­wir­kungs­frei sowie Das Was­ser­stoff­per­oxid-Hand­buch und vie­le mehr.

Auf mei­ner Rei­se nach Gua­te­ma­la hat­te ich ein Sprüh­fläsch­chen mit drei­pro­zen­ti­gem H2O2 dabei, das mir ein über­aus hilf­rei­cher Beglei­ter war:

  • zur Des­in­fek­ti­on mei­ner Zahn­bürs­te und Beiß­schie­ne (das Lei­tungs­was­ser dort darf auf kei­nen Fall mit der Mund­schleim­haut in Ver­bin­dung gebracht wer­den)
  • zur Des­in­fek­ti­on einer Wun­de
  • zur Ober­flä­chen-Des­in­fek­ti­on
  • wäh­rend eines Infekts zur Behand­lung von Mund- und Rachen­raum
  • zur Behand­lung einer Aph­te
  • und in mei­ner Not (es gab in der Nähe kei­ne Apo­the­ke) habe ich es sogar statt Nasen­spray ver­wen­det, was zwar etwas unan­ge­nehm war, aber sehr wir­kungs­voll …

In Sum­me ist es wirk­lich loh­nens­wert, sich mit die­sem The­ma etwas näher zu befas­sen!


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