Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Grüne Smoothies: Natürliche Kraft für Körper und Seele

Grü­ne Smoot­hies sind seit gerau­mer Zeit – als vital­stoff­rei­che und schmack­haf­te Mahl­zei­ten – in aller Mun­de. Was ist das Beson­de­re an grü­nen Smoot­hies, wor­auf ist bei der Her­stel­lung zu ach­ten und wie fin­de ich den Ein­stieg in die Welt der grü­nen Smoothies?

Chlo­ro­phyll ist der „grü­ne Zwil­lings­bru­der“ unse­res Blu­tes, denn die­ser grü­ne Farb­stoff der Pflan­zen ist nahe­zu iden­tisch auf­ge­baut wie das Hämo­glo­bin (der rote Blut­farb­stoff). Dar­über hin­aus ent­hält Chlo­ro­phyll das größ­te natür­li­che Depot an hoch­wirk­sa­men Vital­stof­fen. Chlo­ro­phyll för­dert die Ent­gif­tung des Kör­pers von toxi­schen Sub­stan­zen, den Auf­bau von Blut­zel­len, die Bil­dung von roten Blut­kör­per­chen, die Rege­ne­ra­ti­on des Blu­tes und die Wundheilung.

Die grü­nen Pflan­zen­zel­len sind aller­dings von Zel­lu­lo­se umge­ben, die für die mensch­li­che Ver­dau­ung nur schwer zu durch­bre­chen ist. Durch die Zube­rei­tung der Smoot­hies im Hoch­leis­tungs­mi­xer (> 30000 Umdrehungen/min) wer­den die­se Zell­wän­de durch­bro­chen, und der Kör­per kann über das Zel­lin­ne­re verfügen.

Grundrezept für grüne Smoothies

Fol­gen­des Grund­re­zept kann belie­big vari­iert werden:

  • 1–2 Tas­se Wild­kräu­ter, Kräu­ter, Blatt­ge­mü­se oder Salate
  • 1–3 Tas­sen nicht stär­ke­hal­ti­ges Gemü­se oder Obst
  • 1–2 Tas­sen Wasser

Wild­kräu­ter: Klee, Löwen­zahn, Schaf­gar­be, Vogel­mie­re, Giersch,
Gän­se­fin­ger­kraut, Lin­den­blät­ter, Bär­lauch, Bär­wurz, Brenn­nes­sel, Spitz­we­ge­rich, Moo­se, Wei­zen­gras und ande­re Grä­ser, Him­beer- und Brombeerblätter

Kräu­ter: Thy­mi­an, Ros­ma­rin, Ore­ga­no, Peter­si­lie, Sal­bei, Kres­se, Basi­li­kum, Pfef­fer­minz, Melis­se, Dill, Schnitt­lauch, Knob­lauch, Goldrute

Blattgemüse/Salate: alle Kohl­ar­ten, Chi­na­kohl, alle Blatt­sa­la­te, Zucker­hut, Feld­sa­lat, Endi­vi­en, Ruco­la, Spi­nat, Lauch

Obst: Apfel, Bir­nen, alle Bee­ren, Kir­schen, Mira­bel­len, Pflau­me, Oran­ge, Man­go, Papa­ya, Grape­fruit, Banane

Gemü­se: Toma­te, Gur­ke, Stau­den­sel­le­rie, Fen­chel, Kohl­ra­bi, Avocado

Tipps zum Einstieg in die Welt der grünen Smoothies

  • Am Anfang lie­ber auf den guten Geschmack ach­ten (eher süß, mehr Obst, nicht so vie­le Kräu­ter); ein­fa­che Rezep­te bevorzugen.
  • Danach soll­te sich das Ver­hält­nis hin zu Blatt­ge­mü­se, Kräu­tern und Wild­kräu­tern verschieben.
  • Kräu­ter abwech­seln, man­che ent­hal­ten Alkaloide
  • Ergän­zung mit Wür­zi­gem (wie Zitro­ne, Ing­wer, Zimt, Kur­ku­ma etc.) oder Gehalt­vol­lem (wie z.B. Ava­ca­do oder Kokos­milch) möglich
  • Spros­sen kön­nen auch hin­zu­ge­fügt werden

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