Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Griechischer Bergtee: Wundermittel gegen Demenz und Depression?

Welch Syn­chro­ni­zi­tät! Im letz­ten News­let­ter des Hor­mon­selbst­hil­fe-Netz­werks (Dank an Eli­sa­beth Buch­ner) fand ich einen Erfah­rungs­be­richt über den „Grie­chi­schen Berg­tee“ (Side­ri­tis scar­di­ca) – den Tee, den ich mir nur weni­ge Tage zuvor einem Impuls fol­gend auf dem Wies­ba­de­ner Wochen­markt gekauft hat­te. Der Tee sah anspre­chend aus und ich fand ihn dar­über hin­aus äußerst wohl­schme­ckend. Über irgend­wel­che medi­zi­ni­schen Indi­ka­tio­nen hat­te ich mir dabei kei­ner­lei Gedan­ken gemacht.

Umso erstaun­ter war ich, als ich nun las, dass die­ser Tee, auch „Grie­chi­sches Eisen­kraut“ genannt, trad­ti­tio­nell zur Behand­lung von Depres­sio­nen und Alz­hei­mer-Demenz ver­wen­det wird. Hier­zu­lan­de wird der Tee haupt­säch­lich ein­ge­setzt bei Win­ter­de­pres­si­on, Antriebs­schwä­che und Schlaf­stö­run­gen. Er kann Alz­hei­mer­sym­pto­me ver­bes­sern und Kin­der unter­stüt­zen, bei denen ADHS dia­gnos­ti­ziert wur­de: Ihm wird die Fähig­keit zuge­schrie­ben, die Pegel von Sero­to­nin, Dopa­min und Nor­ad­re­na­lin auf Niveau zu hal­ten.

Es gibt dies­be­züg­lich schon ers­te For­schungs­er­geb­nis­se gibt, zum Bei­spiel von einer For­scher­grup­pe um Pro­fes­sor Jens Pahn­ke. Zur Ein­füh­rung emp­feh­le ich die­ses Video aus 2011, und fort­ge­schrit­te­ne Leser kön­nen direkt zu die­sem Arti­kel sprin­gen, in dem er die Wir­kung von Berg­tee im Maus­mo­dell nach­weist.

Pro­fes­sor Pahn­ke unter­sucht die zen­tral­ner­vö­sen Effek­te des grie­chi­schen Berg­tee bei der Lin­de­rung von Alz­hei­mer-Demenz seit vie­len Jah­ren. Mehr zu ihm und sei­nen For­schun­gen lesen Sie auf www.pahnkelab.eu.

Anwendung

  • Ver­wen­den Sie immer die gan­ze Pflan­ze: Blü­ten und Blät­ter und Stän­gel.
  • 5 bis 10 g grie­chi­sches Eisen­kraut / grie­chi­schen Berg­tee mit einem Liter hei­ßem Was­ser (80°C) über­gie­ßen, abde­cken und ca. 15 Minu­ten zie­hen las­sen.
  • Anschlie­ßend in eine Ther­mos­kan­ne absei­hen und über den Tag ver­teilt trin­ken.

Um wirk­sam die Leis­tungs­fä­hig­keit des Gehirn zu ver­bes­sern, soll­ten Sie täg­lich eine Kan­ne des Tees zu trin­ken. Neben­wir­kun­gen sind kei­ne bekannt, aller­dings kann kann die Ver­träg­lich­keit bei Per­so­nen, die Sero­to­nin-Wie­der­auf­nah­me-Hem­mer oder ande­re Anti­de­pres­siv neh­men etwas ein­ge­schränkt sein.

Bezugsquelle

Grie­chi­scher Berg­tee in Bio­qua­li­tät ist z. B. erhält­lich www.herbathek.de


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