Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Guatemala. Foto © Petra Balschuweit.

Die passenden Farben wählen und ins Leben bringen

So indi­vi­du­ell wie wir Men­schen sind, so indi­vi­du­ell ist auch die Wir­kung der ver­schie­de­nen Far­ben auf jeden Ein­zel­nen. Wie kann ich her­aus­fin­den, wel­che Far­be mich stärkt, wel­che mich schwächt und wel­che neu­tral auf mich wirkt?

Eine ein­fach nach­zu­voll­zie­hen­de Übung (wie sie in der Aus­bil­dung von Medi­en in der eng­li­schen Tra­di­ti­on gelehrt wird – dan­ke für den Hin­weis Ivon­ne!) ist Fol­gen­de:

  • Man lässt sich mit geschlos­se­nen oder ver­bun­de­nen Augen ver­schie­de­ne Stü­cke far­bi­ges Ton­pa­pier oder Kopier­pa­pier rei­chen. Dann fühlt man sich ein und beob­ach­tet, wel­che Aus­wir­kun­gen wahr­zu­neh­men sind:
  • Wel­che Emo­tio­nen stei­gen im Kör­per auf?
  • Wie ist die eige­ne Gesamt­be­find­lich­keit?
  • Wie fühlt sich der Fluss der Ener­gie durch den Kör­per an?
  • Wie ver­än­dert sich die Atmung?

Aus die­sen Hin­wei­sen bekommt man ent­spre­chend direk­tes Feed­back. Ande­re Mög­lich­kei­ten sind das Aus­tes­ten mit Ten­sor oder Pen­del oder kine­sio­lo­gi­sche Tes­tun­gen.

Man­che Leu­te ken­nen auch ver­schie­den „Farb­pha­sen“ in ihrem Leben: Plötz­lich muss alles grün sein oder oran­ge – in die­sen Fäl­len zeigt die eige­ne Intui­ti­on die die ent­spre­chen­de Rich­tung an. Eini­ge davon habe ich selbst schon hin­ter mir (vio­lett, grün, rosa und pink, blau, tür­kis, oran­ge) – und will auch nicht ver­schwei­gen, dass ich in der dunk­len Pha­se mei­nes jun­gen Lebens jah­re­lang nur schwarz getra­gen habe.

Hat man sei­ne (aktu­el­len) Far­ben gefun­den, gibt es ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, die ent­spre­chen­den Far­ben in sein Leben zu holen:

  • Klei­dung: Man muss nicht gleich den gan­zen Klei­der­schrank aus­mis­ten und neu bestü­cken. Schon ent­spre­chen­de Schals, Tücher, oder T-Shirts machen einen gro­ßen Unter­schied.
  • Deko-Arti­kel in der Wohn- und Arbeits­um­ge­bung: Sofa­kis­sen, Über­wür­fe, Bil­der, Pos­ter, Tisch­de­cke, Tisch­sets, Läu­fer, und so wei­ter. Ich habe auch schon
  • Wand­de­kos gese­hen, die aus ver­schie­den­far­bi­gen, ange­pinn­ten Bogen Ton­pa­pier gestal­tet wur­den.
  • für die Muti­gen: eine Wand far­big strei­chen
  • Meditation/Kontemplation auf und mit Far­be
  • Krea­ti­ves Gestal­ten, Wer­ken, Malen
  • acht­sa­mer Auf­ent­halt in der Natur – und ein bewuss­tes In-sich-Auf­neh­men von Far­be (jetzt im Früh­jahr natür­lich beson­ders schön, funk­tio­niert aber, wenn man genau hin­schaut, fast immer)
  • Foto­gra­fie­ren
  • Zube­rei­ten und Ver­zehr ent­spre­chen­der Nah­rungs­mit­tel: war­um nicht mal einen roten, gel­ben oder grü­nen Tag ein­le­gen?

Der Fan­ta­sie und den Mög­lich­kei­ten sind kei­ne Gren­zen gesetzt – und es macht Spaß,Farbe in das All­tags­grau zu brin­gen.

In den nächs­ten Fol­gen die­ser Serie geht es dann um die ein­zel­nen Farb­be­rei­che: rot/orange, gelb/grün sowie blau/indigo/violett.


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