Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Guatemala. Foto © Petra Balschuweit.

Farbe ins Leben bringen – color your life beautiful!

Far­be ist Licht – und Licht ist Leben! Einen beson­de­ren Fai­ble für Far­ben hat­te ich schon immer. Wäh­rend all mei­ner Rei­sen in die ver­schie­de­nen Kon­ti­nen­te konn­te ich mich nie­mals satt sehen an all den herr­li­chen Stof­fen, Saris, Lun­gis, Sarongs, Pare­ros, Kikois, Mumus. Das bun­te Leben und Trei­ben, all die Schat­tie­run­gen, unge­wöhn­li­chen Farb­kom­bi­na­tio­nen und ‑ver­läu­fe, Mus­ter und das far­ben­präch­ti­ge Leben brin­gen mein Herz und mei­ne See­le zum Sin­gen.

Bevor ich Heil­prak­ti­ke­rin wur­de, ver­brach­te ich eini­ges an Zeit mit tex­ti­lem Hand­werk, vor allem Fil­zen, Hand­we­ben und Spin­nen. Mei­ne größ­te Freu­de war immer, die ent­spre­chen­den Far­ben für das Werk­stück aus­zu­wäh­len.

Die Rei­se nach Gua­te­ma­la im Febru­ar war ein abso­lu­tes High­light: Das far­ben­präch­tigs­te Land, das ich bis­her erle­ben durf­te mit einer sehr leben­di­gen Tra­di­ti­on indi­ge­ner Tex­til­kunst. Unse­re gan­ze Grup­pe hat äußers­ten Respekt und Bewun­de­rung für die Künst­ler und Hand­wer­ker gewon­nen (wäh­rend wir sel­ber über unse­ren Gurt-Web­stü­cken an den fili­gra­nen Fäden ver­zwei­fel­ten) und ver­fiel in einen kol­lek­ti­ven Bunt-Kauf­rausch.

Rich­ten wir aber den Blick in unse­re hei­mi­schen Gefil­de, fin­den wir (beson­ders in der dunk­len Jah­res­zeit) nicht nur grau­t­rü­bes Wet­ter in einer grau­brau­nen Land­schaft, son­dern wohin das Auge auch reicht: schwarz und grau in allen Schat­tie­run­gen, beige und brau­ne Beklei­dung, und in den Woh­nun­gen ohne­dies oft redu­zier­ten küh­len, farb­lo­sen Stil.

Höchs­te Zeit also, mehr Far­be ins Leben zu brin­gen! In die­ser Blog-Serie schrei­be ich, auf wel­che Art und Wei­se wir dies gezielt machen kön­nen, um uns zu stär­ken und uns von innen her­aus zum Strah­len zu brin­gen:

  • Teil 2: Die pas­sen­den Far­ben wäh­len und ins Leben brin­gen
  • Teil 3: Rot und Oran­ge
  • Teil 4: Gelb und Grün
  • Teil 5: Blau, Indi­go und Vio­lett

Licht ver­schie­de­ner Wel­len­län­gen trifft auf die Netz­haut des Auges auf. Dadurch ent­steht ein Sin­nes­reiz, der ver­ar­bei­tet und dann sub­jek­tiv als Far­be wahr­ge­nom­men wird.

So erschei­nen uns Objek­te durch das Aus­sen­den und durch die Refle­xi­on von Licht in den ver­schie­de­nen Far­ben. Der für Men­schen sicht­ba­re Anteil der elek­tro­ma­gne­ti­schen Strah­lung liegt im Wel­len­län­gen­be­reich von ca. 400 bis ca. 700 Nano­me­tern:

  • rot: 700–630nm
  • oran­ge: 630–590nm
  • gelb: 590–560nm
  • grün: 560–490nm
  • blau: 490–450nm
  • vio­lett: 450–400nm

Nach ver­schie­de­nen Theo­ri­en besteht das mensch­li­che Ener­gie­sys­tem eben­falls auf den ver­schie­de­nen elek­tro­ma­gne­ti­schen Fre­quen­zen. So ist jedem Cha­kra eine Far­be zuge­ord­net, und so erklärt sich auch z. B. die Wir­kungs­wei­sen der Farb­licht­the­ra­pie (die wir mit dem „Kris­tall­bett“ anbie­ten). In der vedi­schen Tra­di­ti­on lehrt man, das der bestän­di­ge Fluss von Lebens­en­er­gie (Pra­na) durch frei rotie­ren­de Cha­k­ren die Grund­la­ge von Gesund­heit und inne­rer Aus­ge­gli­chen­heit ist: Die Cha­k­ren in und um unse­ren Kör­per her­um koor­di­nie­ren unse­re Orga­ne und ihre Funk­tio­nen, unse­ren Emo­tio­nal- und Men­tal­kör­per eben­so wie den Fluss der Ener­gi­en in uns und um uns her­um.

Häu­fig ist mir schon auf­ge­fal­len, dass Kli­en­ten, die unter depres­si­ven Ver­stim­mun­gen lei­den, sich bevor­zugt von Kopf bis Fuß in schwarz klei­den – was wie­der­um die­se Stim­mung ver­stär­ken kann. Genug Moti­va­ti­on also, um die pas­sen­de Farbe(n) ins Leben zu brin­gen.

Lesen Sie in der nächs­ten Fol­ge, wie Sie die für Sie pas­sen­den Far­ben fin­den.


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