Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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JÉSHOOTS

Ernährungsempfehlungen bei ADS/ADHS

In der Natur­heil­kun­de schon seit lan­gem bekannt ist, dass die Ernäh­rung bei dem Sym­ptom­bild von ADS / ADHS eine gro­ße Rol­le spielt. Chro­ni­sche Ent­zün­dun­gen, Belas­tun­gen für das Immun­sys­ten und schäd­li­che Lebens­mit­tel­zu­satz­stof­fe ste­hen in engem Zusam­men­hang mit den Sym­po­ma­ti­ken.

Natür­lich bedeu­tet eine ent­spre­chen­de Eli­mi­na­ti­ons­di­ät eine Umstel­lung für die Kin­der und auch für die Eltern – und kann durch­aus Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit sich brin­gen –, aber die Mühe und der Auf­wand lohnt sich. Vor allem wenn die Ein­nah­me von Rita­lin im Raum steht, soll­te man sich gut über­le­gen, ob eine sol­che Ernäh­rungs­um­stel­lung nicht doch einen Ver­such wert ist.

Nach natur­heil­kund­li­cher Sicht­wei­se belas­ten Fer­tig­ge­rich­te, Fleisch, Milch, glu­ten­hal­ti­ges Getrei­de und Zucker das Immun­sys­tem und kön­nen Aus­lö­ser von All­er­gi­en und Ent­zün­dun­gen sein. Vor allem Fer­tig­ge­rich­te kön­nen Lebens­mit­tel­zu­satz­stof­fe ent­hal­ten, u. a. den Kon­ser­vie­rungs­stoff Natri­um­ben­zoat (zu fin­den in vie­len Soft­drinks, Frucht­säf­ten und Salat­dres­sings) oder die Farb­stof­fe Tar­t­ra­zin (E102), Pon­ceau 4R (E124), Sun­set-Gelb (E110), Car­moi­sin (E122), Qui­no­lin-Gelb (E104) und Allu­ra-Rot AC (E129). Wer ADS/ ADHS ganz­heit­lich behan­deln will, soll­te unbe­dingt auf sol­che Lebens­mit­tel ver­zich­ten.

Vermeiden Sie verarbeitete Lebensmittel, …

  • … die Farb- und Kon­ser­vie­rungs­stof­fe, Geschmacks­ver­stär­ker, Pho­s­pat und Sali­cyla­te ent­hal­ten, eben­so wie raf­fi­nier­ten Zucker, Weiß­mehl, d. h. ins­be­son­de­re „Junk­food,“ Süßig­kei­ten, Fer­tig­mahl­zei­ten, Limo­na­den und Frucht­saft­ge­trän­ke
  • Fol­gen­de Nah­rungs­mit­tel ent­hal­ten Sali­cylat: Kar­tof­fel, Man­del, Gur­ke, Pfef­fer, Toma­te
  • Fol­gen­de Obst­sor­ten ent­hal­ten Sali­cylat: Apfel, Pfir­sich, Kir­sche, Pflau­me, Erd­bee­re, Oran­ge, Zitro­ne, Man­da­ri­ne, Grape­fruit, Melo­ne, Brom­bee­re, Johan­nis­bee­re, Sta­chel­bee­re, Wein­trau­be

Erwünschte Lebensmittel sind …

  • Glu­ten­frei­es Getrei­de: Reis, Mais, Ama­ranth, Qui­noa, Buch­wei­zen, Hafer
  • Tie­ri­sches Eiweiß aus Fleisch, Fisch, Geflü­gel, Eier (kei­ne – ver­ar­bei­te­te – Wurst)
  • Bei Obst und Gemü­se sind im All­ge­mei­nen beson­ders gut: Mais, Boh­nen, Karot­ten, Arti­scho­cken, Spar­gel, grü­ner Kohl, Broc­co­li, Rote Bee­te, Kohl­spros­sen, Kohl, Karot­ten, Blu­men­kohl, Sel­le­rie, Kres­se, Kohl­rü­ben, grü­ner Salat, Schnitt­lauch, Peter­si­lie, Zwie­bel, Knob­lauch, Radies­chen, Kür­bis, Sauer­kraut, Spi­nat, Oli­ven, Erd­bee­ren, Him­bee­ren, Bana­ne, Papa­ya, Man­go, Kiwi, Kaki
  • Nüs­se und Saa­ten
  • Geträn­ke: Was­ser, Tee (außer Minz- und Kamil­len­tee ) und Mine­ral­was­ser

Und nun: Los! Einen Ver­such ist es alle­mal wert, wenn Sie ihn wirk­lich kon­se­quent durch­hal­ten. Berich­ten Sie mir von Ihren Erfah­run­gen, und wenn Sie Fra­gen haben, schrei­ben Sie mir.


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