Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Eine magische Frage

Eine magische Frage

Ein emo­tio­na­les und spi­ri­tu­el­les High­light in jeder Woche ist für mich das Tref­fen mit zwei Freun­din­nen, wäh­rend dem wir nicht nur unse­re per­sön­li­chen Erleb­nis­se, Emp­fin­dun­gen und Gedan­ken aus­tau­schen, über die gro­ßen und klei­nen The­men des Lebens phi­lo­so­phie­ren, son­dern auch gemein­sam zu bestimm­ten Din­gen die Aka­sha-Chro­nik befra­gen.

Neu­lich stand die Fra­ge im Raum, wie es gelin­gen kann, alte, auto­ma­ti­sier­te und nicht mehr dien­li­che Ver­hal­tens­mus­ter (und die dazu­ge­hö­ri­gen Über­zeu­gun­gen und Gedan­ken­mus­ter), die man über Jahr­zehn­te hin­weg gelebt hat, dau­er­haft zu trans­for­mie­ren – auf eine Art, die auch in der Hek­tik des All­tags anwend­bar ist.

Oft erscheint einem ein sol­ches Ver­hal­ten (wie z. B. regel­mä­ßig die Gren­zen der eige­nen Belast­bar­keit zu über­schrei­ten oder das Bestre­ben, es Allen recht zu machen und dabei sei­ne eige­nen Bedürf­nis­se zu unter­drü­cken) auch gar nicht wirk­lich pro­ble­ma­tisch. Eben weil es so „nor­mal“ für einen ist.

Also ein kla­rer Fall für die über­ge­ord­ne­te Per­spek­ti­ve der Meis­ter und Leh­rer der Aka­sha-Chro­nik. 😉

Die Ant­wort auf die­se Fra­ge kam umge­hend und hat uns in ihrer Klar­heit und Ein­fach­heit sehr berührt – näm­lich: „Fra­ge Dich vor jeder anste­hen­den Ent­schei­dung oder Hand­lung: Ist das lie­be­voll mir selbst gegen­über?“

Kannst Du die­se Fra­ge mit „ja“ beant­wor­ten, dann han­delst Du in Über­ein­stim­mung mit Dei­nem Herz und Dei­ner See­le und über­nimmst damit die Ver­ant­wor­tung für Dich und Dein Leben. Du gehst also mit Dir, Dei­nem Kör­per, Dei­nen Res­sour­cen, Dei­nen Wün­schen und Bedürf­nis­sen so um, wie es ein lie­ben­des, ein­fühl­sa­mes Eltern­teil mit sei­nem Kind tun wür­de.

Beant­wor­test Du die die­se Fra­ge mit „nein,“ dann kannst Du davon aus­ge­hen, dass alte Kon­di­tio­nie­run­gen, Glau­bens­mus­ter, antrai­nier­te Über­zeu­gun­gen (sprich das „Ego“) das Steu­er in der Hand hält.

Beim wei­te­ren Kon­tem­plie­ren auf die­se Ant­wort wur­de uns auch klar, dass es oft nicht ein­mal um die Sache als sol­che geht, son­dern um die eige­ne Hal­tung dahin­ter. Ein Bei­spiel: Der Partner/die Part­ne­rin wünscht sich am Wochen­en­de sein/ihr Leib­ge­richt, das aber nur mit viel zeit­li­chem Auf­wand her­zu­stel­len ist. Erfül­le ich ihm/ihr die­sen Wunsch, obwohl ich eigent­lich ganz ande­re Plä­ne habe oder von der Woche erschöpft bin?

Es kann lie­be­voll mir selbst gegen­über sein, die­sen Wunsch zu erfül­len — wenn ich z. B. aus einer ech­ten Regung her­aus das Bedürf­nis ver­spü­re ihm/ihr gegen­über damit mei­ne Lie­be zum Aus­druck zu brin­gen und eine Freu­de zu machen.

Genau­so kann es lie­be­voll sein, die­sem Wunsch nicht nach­zu­kom­men, weil die eige­nen Plä­ne im Moment vor­dring­li­cher sind, Erho­lung gebraucht wird etc.

Und umkehrt kann es lieb­los sich selbst gegen­über sein, den Wunsch zu erfül­len, näm­lich wenn es trotz inne­rem Wider­stand, um des „lie­ben Frie­dens wil­len“ o. ä. getan wird. Oder es kann lieb­los sein, die­sem Wunsch nicht nach­zu­kom­men, z. B. aus Rache­ge­füh­len her­aus, oder um sub­til zu bestra­fen — und damit ist man nicht nur lieb­los dem ande­ren gegen­über, son­dern auch sich selbst.

Die­se Fra­ge „Ist das lie­be­voll mir selbst gegen­über?“ (ehr­lich beant­wor­tet!) ist wirk­lich magisch, denn sie deckt dahin­ter­ste­hen­de Moti­ve und Beweg­grün­de auf, schafft eine neue Bewusst­heit, ermög­licht immer wie­der eine Kurs­kor­rek­tur und hilft mehr und mehr, das authen­ti­sche Sein zum Aus­druck zu brin­gen.

Ich lade Dich ein, das ein­fach mal aus­zu­pro­bie­ren, und Dich über­ra­schen zu las­sen, was sich zei­gen mag.

An die­ser Stel­le möch­te ich Con­ny und Maria­An­na dan­ken – für die wun­der­ba­re Freund­schaft, für all die herz­er­fri­schen­den und inspi­rie­ren­den Stun­den mit­ein­an­der – und für die Erlaub­nis, die­se Zusam­men­fas­sung unse­res Tref­fens hier zu ver­öf­fent­li­chen. 3


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