Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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© eugenesergeev / Dollar Photo Club

Earthing: Regeneration und Heilung durch Erdkontakt

Wäh­rend eines öster­li­chen Retre­ats in Sedo­na (Ari­zo­na) letz­ten Jah­res wur­de ich mehr­fach und recht nach­drück­lich von mei­ner geis­ti­gen Füh­rung dar­auf auf­merk­sam gemacht, wie essen­ti­ell wich­tig es für (mei­ne) kör­per­li­che und psy­chi­sche Gesund­heit ist, gut geer­det zu sein.

In dem hei­ßen Kli­ma und an dem idyl­li­schen Fluss, der sich durch das Camp schlän­gel­te, war das eine recht ein­fa­che und freud­vol­le Auf­ga­be: Ganz­kör­per-Ein­rei­bun­gen mit dem roten Schlamm, bar­fuß lau­fen, auf der Erde sit­zen … und der Effekt war für mich deut­lich fühl­bar. Und – wun­der­ba­re Syn­chro­ni­zi­tät – dort sahen wir auch den Doku­men­tar­film Groun­ded von Ste­ve Kro­schel, der sich mit dem Phä­no­men und der Bedeu­tung des Erdens aus­ein­an­der setzt.

Physikalischer Hintergrund des Earthings (Erdens)

Wir Men­schen leben sozu­sa­gen „zwang­wei­se“ mit­ten in einem hoch dyna­mi­schen elek­tri­schen Sys­tem. Damit mei­ne ich nicht die Strom­lei­tun­gen und Funk­wel­len, son­dern die ganz natür­li­che Elek­tri­zi­tät der Erde. Bei jedem Gewit­ter wird uns deut­lich, wel­che gro­ßen Kräf­te hier am Werk sind, schließ­lich steigt mit jedem Meter, den man sich von der Erd­ober­flä­che ent­fernt, die Span­nung zu die­ser um etwa 100 Volt an.

Im Klei­nen bedeu­tet das, dass bei einem zwei Meter gro­ßen Men­schen mit iso­lie­ren­den (Turn)schuhen etwa 200 Volt Span­nung zwi­schen Schei­tel und Soh­le anlie­gen.

Sicher hat die Natur dafür gesorgt, dass die­se natür­li­che Span­nung nicht schäd­lich – und viel­leicht sogar not­wen­dig? – für unser Leben ist. Aber sie gab uns kei­ne iso­lie­ren­den Schu­he, und auch kei­ne Hoch­häu­ser – denn wer in einem hohen Wohn­haus lebt, ist noch höhe­ren Span­nun­gen aus­ge­setzt. Eini­ge Stu­di­en bele­gen Zusam­men­hän­ge zwi­schen diver­sen Krank­hei­ten und dem urba­nen Leben in Hoch­häu­sern.

Mit Earthing den Körper regenerieren

Es ist ein­fach, sich zu erden: Sobald der Kör­per direkt (d. h. im Haut­kon­takt) mit der Erde ver­bun­den ist, sinkt die Span­nung auf Null. Jeder, der schon mit nack­ten Füßen über den Wald­bo­den gelau­fen ist, wird bemerkt haben, dass sich sofort ein Wohl­ge­fühl ein­stellt, egal ob im Som­mer oder im eis­kal­ten Win­ter. Der Kör­per wird „her­un­ter­ge­fah­ren“ und kann sich rege­ne­rie­ren.

Nach etwa 20 bis 30 Minu­ten beginnt der Kör­per mit Hei­lungs­pro­zes­sen: Ein Anzei­chen dafür, dass dem Kör­per mehr Ener­gie zur Ver­fü­gung steht.

Ergeb­nis­se von regel­mä­ßi­gem Erden:

  • Schmerz­lin­de­rung bei chro­ni­schen Krank­hei­ten
  • Unter­stützt den Kör­per durch Erhö­hung der Selbst­hei­lungs­ka­pa­zi­tä­ten (wahr­schein­lich über die Mito­chon­dri­en, die die zusätz­li­chen Elek­tro­nen nut­zen, um Hei­lung und Repa­ra­tur in den
  • Pro­blem­zo­nen“ vor­zu­neh­men)
  • Beschleu­nig­te Wund­hei­lung
  • Beschleu­nig­te Hei­lung von Ent­zün­dun­gen
  • Ver­bes­ser­te Durch­blu­tung
  • Sta­bi­li­sie­rung des Ner­ven­sys­tems
  • Stär­kung des Immun­sys­tems
  • Schutz vor elek­tro­ma­gne­ti­schen Fel­dern, insb. bei Elek­tro­sen­si­ti­vi­tät
  • Höhe­re Resis­tenz gegen Stress
  • Tie­fe­rer Schlaf
  • Ein­fluss auf den zir­ka­dia­nen Rhyth­mus. Erden mil­dert oder eli­mi­niert den Jet­lag. Die­ser zir­ka­dia­ne Rhyth­mus wie­der­um steht in direk­tem Zusam­men­hang mit der Epi­phy­se und deren Funk­tio­nen (z.B. Pro­duk­ti­on von Mela­to­nin, Umwand­lung der ner­va­len Impul­se in hor­mo­nel­le Bot­schaf­ten etc…)

Die Wikinger-Natur wecken? Es geht auch leichter.

Nun ist es nicht für jeden Men­schen ein­fach mög­lich, sich regel­mä­ßig zu erden: Mal schnell aus dem Büro ver­schwin­den, Schu­he aus­zie­hen und 30 Minu­ten im Gras ste­hen? Für mich per­sön­lich ist es vor allem im Win­ter schwie­rig, denn die Wikin­ger-Natur des rheu­makran­ken Prot­ago­nis­ten in die­sem Film, der sich täg­lich trotz dich­ter Schnee­de­cke in der Erde ein­ge­gra­ben hat, fehlt mir völ­lig. ist glück­li­cher­wei­se auch geklärt: Es gibt sog. eart­hing devices (über den VAK-Ver­lag in Kirch­zar­ten oder über www.earthing.com), die man in der Woh­nung ver­wen­den kann.

Mitt­ler­wei­le schla­fe ich seit über einem Jahr geer­det und kann die oben auf­ge­führ­ten, posi­ti­ven Effek­te nur bestä­ti­gen. Pro­bie­ren auch Sie es aus – bei Fra­gen schrei­ben Sie mir oder rufen mich an!


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