Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Durch Herzkohärenz zum nachhaltigen Stressabbau

Im Ver­lauf des Heil­prak­ti­ker-Lebens gibt es immer wie­der Neu­es zum Aus­pro­bie­ren, Bei­be­hal­ten, Hin­zu­fü­gen, Ver­wer­fen – es ist ein bestän­di­ger Wei­ter-Ent­wick­lungs­pro­zess, der natür­lich auch den Kli­en­ten zugu­te kommt. Manch­mal gibt es auch The­ra­pi­en und Ansät­ze, die für eine Wei­le in den Hin­ter­grund tre­ten, um sie dann wie­der zu ent­de­cken, viel­leicht aus einer erwei­ter­ten Per­spek­ti­ve, einem ande­ren Ver­ständ­nis her­aus.

So geht es mir zur Zeit mit der Herz­ko­hä­renz. Durch einen völ­lig ande­ren Kon­text bin ich wie­der dar­auf auf­merk­sam gemacht wor­den und ver­spür­te sofort den star­ken inne­ren Drang, für mich selbst noch­mal sehr kon­se­quent und regel­mä­ßig zu prak­ti­zie­ren.

Was bedeutet Herzkohärenz?

Die Varia­bi­li­tät der Herz­fre­quenz (HRV), also der Unter­schied der Pau­sen zwi­schen den Herz­schlä­gen, ist ein wich­ti­ger Indi­ka­tor der Vita­li­tät, der phy­sio­lo­gi­schen Belast­bar­keit und der emo­tio­na­len und geis­ti­gen Fle­xi­bi­li­tät – die Fähig­keit, mit Stress und Her­aus­for­de­rung effek­tiv umge­hen zu kön­nen.

In der HRV lässt sich auch das Zusam­men­spiel zwi­schen Herz, Gehirn und Ner­ven­sys­tem able­sen. Anhal­ten­der Stress, der sich in Emo­tio­nen wie Angst, Wut, Frus­tra­ti­on etc. äußert, kann dazu füh­ren, dass die Varia­bi­li­tät der Herz­fre­quenz abnimmt, der Herz­schlag also unre­gel­mä­ßi­ger wird: Man ist buch­stäb­lich nicht mehr im Ein­klang mit sich.

Das Ner­ven­sys­tem des Her­zens sen­det ca. 10-mal mehr Signa­le an das Gehirn als das Gehirn ans Herz. Im Gehirn beein­flus­sen die­se Signa­le auch die Ent­schei­dungs­fin­dung, Krea­ti­vi­tät und Affekt­kon­trol­le. Die Herz-Kohä­renz beschreibt den Grad der Har­mo­nie und Sta­bi­li­tät im Herz­rhyth­mus über eine gewis­se Zeit­span­ne. Geord­ne­te (kohä­ren­te) HRV-Mus­ter spie­geln eine opti­ma­le Funk­ti­on des Ner­ven­sys­tems und der Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Herz und Gehirn wie­der. Chao­ti­sche (inko­hä­ren­te) HRV-Mus­ter wei­sen auf Stress und Ener­gie­ver­lust hin.

Zahl­rei­che Stu­di­en bele­gen die Wirk­sam­keit, die sich aus der Auf­recht­erhal­tung eines kohä­ren­ten Zustands ergibt, selbst wenn die­ser nur für weni­ge Minu­ten täg­lich auf­recht­erhal­ten wird.

Ein kohä­ren­ter Herz­rhyth­mus kann den Zugriff auf höhe­re Intel­li­genz erhö­hen; er erhöht die Intui­ti­on, Krea­ti­vi­tät und den Ener­gie­le­vel; ver­bes­sert den geis­ti­gen Fokus und das Gedächt­nis, den Schlaf und die gesam­te emo­tio­na­le Befind­lich­keit. Er kann Ängs­te redu­zie­ren und die moto­ri­sche Koor­di­na­ti­on und Reak­ti­ons­zeit ver­bes­sern.

Die­sem The­ma wid­met sich seit Jahr­zehn­ten das Heart­Math-Insti­tut. Dort wur­den auch ent­spre­chen­de Apps und Sen­so­ren ent­wi­ckelt – und in den letz­ten zehn Jah­ren, seit ich zum ers­ten Mal damit gear­bei­tet habe, wei­ter­ent­wi­ckelt, um am Com­pu­ter oder mobil zu üben, auch zwi­schen­durch und nur weni­ge Minu­ten.

Wenn Sie mehr dar­über erfah­ren möch­ten, dann spre­chen Sie mich an.


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