Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Die Zitronen-Knoblauch-Kur

Gleich vor­weg­ge­nom­men, um die Moti­va­ti­on zum Wei­ter­le­sen auf­recht zu erhal­ten: Nein, man stinkt wäh­rend der Kur nicht und kann all sei­nen sozia­len Ver­pflich­tun­gen – und auch seinem/r Liebs­ten – unbe­hel­ligt nach- bzw. nahe­kom­men. Ich hab’s ausprobiert. ;-)

Die Knob­lauch-Zitro­nen­kur ist in der Volks­heil­kun­de seit lan­gem bekannt und bei bestimm­ten Erkran­kun­gen als Haus­mit­tel beliebt. Sie wird z. B. zur Stär­kung des Immun­sys­tems, bei bak­te­ri­el­len und vira­len Infek­tio­nen, Blut­hoch­druck, Ver­dau­ungs­pro­ble­men und Par­odon­to­se eingesetzt.

Wie der Name schon ver­mu­ten lässt, besteht die Mix­tur aus ledig­lich zwei Zuta­ten: Knob­lauch und Zitro­ne. Eine ech­te Power­mi­schung, die offen­sicht­lich wird, wenn man sich die Wir­kungs­wei­se der bei­den näher ansieht:

  • Zitro­ne ist reich an Vit­amin C, Enzy­men und Anti­oxi­dan­ti­en, hat eine anti­bak­te­ri­el­le Wir­kung, för­dert die Aus­lei­tung von Gift­stof­fen und wird basisch verstoffwechselt.
  • Knob­lauch ist ein natür­li­ches Anti­bio­ti­kum (die Schwe­fel­ver­bin­dun­gen wir­ken auch keim­tö­tend auf ande­re Mikro­or­ga­nis­men wie Viren, Pil­ze und Amö­ben), es wirkt anti­oxi­da­tiv, ver­bes­sert die Fließ­ei­gen­schaf­ten des Blu­tes und die Spann­kraft der Gefäße.

Und so wird’s gemacht:

  • 30 Knob­lauch­ze­hen (ent­spricht ca. 3 Knob­lauch­knol­len) schä­len, 6 Zitro­nen gründ­lich waschen und samt Scha­le in klei­ne Stü­cke schnei­den. Bio-Qua­li­tät ist hier für bei­des unbe­dingt erfor­der­lich. Die Zuta­ten in einen Mixer geben und zu einem Brei mixen.
  • Den Brei lang­sam auf 70 Grad erwär­men, ein paar Momen­te auf die­ser Tem­pe­ra­tur belas­sen und dann in Schraub­glä­ser abfül­len. Die­se kön­nen dann für eini­ge Zeit im Kühl­schrank auf­be­wahrt werden.
  • Ins­ge­samt 6–8 Tee­löf­fel täg­lich (zu den Mahl­zei­ten) ein­neh­men; gege­be­nen­falls mit 3 TL täg­lich begin­nen und lang­sam stei­gern, um mög­li­chen Ent­gif­tungs­re­ak­tio­nen wie Kopf­schmer­zen und Übel­keit vorzubeugen.
  • Die­se Kur 6 Wochen lang durchführen.

Ein­fach mal aus­pro­bie­ren – es lohnt sich!


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