Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

Menü

Boris Smokrovic

Die Heilkraft der Bienen: Propolis

Die viel­sei­ti­ge Heil­wir­kung all der Bie­nen­pro­duk­te (Honig, Blü­ten­pol­len, Gelée roya­le, Bie­nen­wachs, Bie­nen­gift und Pro­po­lis) neh­men in der Natur­heil­kun­de einen so gro­ßen Raum ein, dass es für die­se The­ra­pie­form sogar eine eige­ne Bezeich­nung gibt: die Api­the­ra­pie.

Heu­te möch­te ich das Pro­po­lis näher vor­stel­len – mein per­sön­li­cher Geheim-Tipp ins­be­son­de­re bei Lip­pen­bläs­chen (Her­pes sim­plex), Aph­ten und Ent­zün­dun­gen im Mund und Rachen­raum. Pro­po­lis wird von den Bie­nen als Kitt­harz benützt, um den Bie­nen­stock abzu­dich­ten und das Bie­nen­volk vor Krank­heits­er­re­gern wie Viren, Bak­te­ri­en und Pil­ze zu schüt­zen. Die­se natür­li­che Schutz­wir­kung macht Pro­po­lis zu einem wah­ren Alles­kön­ner bei Infek­tio­nen und Ent­zün­dun­gen.

Das Roh­pro­po­lis wird aus dem Bie­nen­stock ent­nom­men und besteht aus har­zi­gen Bro­cken, in denen noch win­zi­ge, pflanz­li­che Bestand­tei­le ent­hal­ten sind. Es wird anschlie­ßend gerei­nigt, so dass nur das Harz und die Wirk­stof­fe zurück­blei­ben.

Dann erfolgt die Wei­ter­ver­ar­bei­tung in …

  • Kau­gra­nu­lat (z. B. bei Hals­schmer­zen, Hus­ten, Zahn­fleisch­ent­zün­dun­gen
  • Tink­tur zur äußer­li­chen und inner­li­chen Anwen­dung (z. B. für Umschlä­ge, Kom­pres­sen und Spü­lun­gen)
  • Pul­ver (z. B. mit Honig ver­mischt zur inne­ren Anwen­dung bei Ver­au­ungs­be­schwer­den oder Immun­schwä­che)
  • Sal­ben (z. B. bei Ekze­men, Ent­zün­dun­gen, Infek­tio­nen)

In mei­ner Hand­ta­sche befin­det sich immer ein Fläsch­chen Pro­po­lis-Tink­tur, um bei den ers­ten Anzei­chen von Lip­pen­her­pes (da kann man ja nicht schnell genug reagie­ren) oder Hals­krat­zen zum Ein­satz kommt. Für mich ist es wesent­lich bes­ser als die han­dels­üb­li­chen Aci­clo­vir-Pro­duk­te.

Ich bin auch begeis­tert über einen klei­nen Sal­ben­tie­gel mit schwar­zer Pro­po­lis-Sal­be, direkt vom Imker, den mir mei­ne Kos­me­ti­ke­rin gege­ben hat. Sowie­so bezieht man die bes­ten Bie­nen­pro­duk­te direkt über den (Bio-)Imker (fin­det man manch­mal auf dem Wochen­markt) oder gege­be­nen­falls im Reform­haus. Beim Ein­kauf im Han­del kann man nicht umsich­tig genug sein – Bie­nen­pro­duk­te kön­nen gestreckt oder „gepanscht“ sein. Eine Recher­che lohnt sich, um die pas­sen­de Bezugs­quel­le aus­fin­dig zu machen.


Alle Blog-Beiträge anzeigen