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Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Fünf Sprachen der Liebe

Die fünf Sprachen der Liebe

Häu­fig schei­tern part­ner­schaft­li­che Bezie­hun­gen dar­an, dass sich einer oder bei­de nicht geliebt füh­len. Womit die­ses Sich-geliebt-füh­len zusam­men­hängt, hat der ame­ri­ka­ni­sche Paar­the­ra­peut Gary Chap­man unter­sucht und dabei fünf ver­schie­de­ne Sprach­for­men in Bezie­hun­gen gefun­den.

Jeder Mensch erlernt wäh­rend sei­nes Auf­wach­sens eine Form des Aus­drucks von Lie­be, ver­gleich­bar mit einer Mut­ter­spra­che. Die­se besteht übli­cher­wei­se aus einer Mischung von zwei bis drei ver­schie­de­nen Aus­drucks­for­men. Tref­fen nun zwei Part­ner auf­ein­an­der, die ver­schie­de­ne Spra­chen spre­chen, sind Miss­ver­ständ­nis­se vor­pro­gram­miert.

Chap­man defi­niert fol­gen­de 5 Spra­chen der Lie­be:

1. Worte von Liebe und Anerkennung

Men­schen, die sich die­ser Spra­che bedie­nen, sind fein­füh­lig und gute Beob­ach­ter. Sie erken­nen die beson­de­ren Qua­li­tä­ten des Ande­ren und brin­gen ihre Aner­ken­nung für die Leis­tun­gen und das Sein des Part­ners mit Wor­ten zum Aus­druck. Mit Lob und Sät­zen wie „Ich lie­be Dich“ zei­gen sie ihre Lie­be und brau­chen sol­che ver­ba­len Lie­bes­be­kun­dun­gen auch von ihrem Part­ner.

2. Zweisamkeit

Die­se Spra­che der Lie­be kann man mit dem Schlag­wort „Qua­li­täts­zeit“ beschrei­ben. Dabei geht es um bewusst mit­ein­an­der ver­brach­te Zeit, wäh­rend der die unge­teil­te Auf­merk­sam­keit bei dem Part­ner und im gegen­wär­ti­gen Moment ist. Es kön­nen gemein­sa­me Unter­neh­mun­gen sein, ein Abend­essen, inten­si­ve Gesprä­che, gemein­sa­me Ritua­le oder kör­per­li­che Zuwen­dung. Die­se gemein­sa­men Zei­ten sol­len ohne äuße­re Stö­run­gen oder Ablen­kun­gen erlebt wer­den.

3. Geschenke, die von Herzen kommen

Lie­be und Wert­schät­zung fin­den bei die­ser Spra­che durch Auf­merk­sam­kei­ten oder klei­ne Geschen­ke ihren Aus­druck. Im Vor­der­grund ste­hen dabei die Aspek­te von Krea­ti­vi­tät, Über­ra­schung und die Über­le­gun­gen, die hin­ter dem Geschenk. Der mate­ri­el­le Aspekt ist eher sekun­där. Men­schen, die in die­ser Spra­che kom­mu­ni­zie­ren füh­len sich geliebt, wenn sie wis­sen, dass man bei der Aus­wahl des Geschen­kes sich Gedan­ken über sei­ne (oft unaus­ge­spro­che­nen) Wün­sche und Bedürf­nis­se gemacht hat.

4. Etwas für den anderen tun – Hilfsbereitschaft

Men­schen, die die­se Lie­bes­spra­che spre­chen, unter­stüt­zen ihre Liebs­ten mit grö­ße­ren und klei­ne­ren Hil­fe­leis­tun­gen. Dem ande­ren etwas Gutes tun und ihn mit klei­nen Ges­ten zu ent­las­ten steht hier im Mit­tel­punkt. Das kann die mor­gend­li­che Tas­se Tee sein, die ans Bett gebracht wird, eine Repa­ra­tur oder eine über­nom­me­ne unlieb­sa­me Auf­ga­be. Für die Hilfs­be­rei­ten ist das Hel­fen gleich­zei­tig eine Selbst­ver­ständ­lich­keit und ein Lie­bes­dienst.

5. Zärtlichkeit

Bei die­ser Lie­bes­spra­che ste­hen Zärt­lich­keit und Berüh­run­gen im Mit­tel­punkt. Durch den kör­per­li­chen Kon­takt, Lieb­ko­sun­gen und Strei­chel­ein­hei­ten wird die Lie­be zum Aus­druck gebracht. Dar­über hin­aus kann sich durch bestimm­te For­men der Berüh­run­gen eine eige­ne Form der Kom­mu­ni­ka­ti­on ent­wi­ckeln.

Die Sprachen der Liebe lernen

Es kann zum Bei­spiel vor­kom­men, dass der eine Part­ner die Spra­che von lie­ben­den Wor­ten und Zärt­lich­keit spricht, der ande­re von Hilfs­be­reit­schaft und Geschen­ken. Bei­de wür­den füh­len sich glei­cher­ma­ßen nicht wirk­lich geliebt und gese­hen füh­len, und dabei das Gefühl haben, doch selbst alles nur Erdenk­li­che zu geben.

Die gute Nach­richt ist, dass man alle Spra­chen der Lie­be erler­nen kann – wenn man weiß, wel­che man selbst und wel­che der Part­ner spricht.

Um das her­aus­zu­fin­den, kannst Du Dir und Dei­nem Part­ner fol­gen­de Fra­gen stel­len:

  • Wann und unter wel­chen Umstän­den fühlst Du Dich wirk­lich geliebt?“
  • Wie bringst Du übli­cher­wei­se Dei­ne Lie­be zum Aus­druck?“
  • Was glaubst Du, dass Dein Part­ner braucht, um sich geliebt zu füh­len?“

Wenn die­se Fra­gen geklärt sind, dann kann man sich dar­an machen, eine gemein­sa­me Spra­che zu ent­wi­ckeln, oder ent­spre­chend immer wie­der in der Spra­che des Part­ners zu spre­chen. Denn sich geliebt und wert­ge­schätzt zu füh­len ist eine der wesent­li­chen Grund­la­ge von Lebens­zu­frie­den­heit.

Wer tie­fer in die Mate­rie ein­tau­chen möch­te fin­det alle Infos im Buch Die fünf Spra­chen der Lie­be – wie Kom­mu­ni­ka­ti­on in der Part­ner­schaft gelingt von Gary Chap­man.


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