Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Detox Teil 2: Detox-Kur zu Hause

Detox-Kur für zu Hause (Detox-Serie Teil 2)

Geziel­te Ent­gif­tungs­ku­ren wie z. B. Schwer­me­tall­aus­lei­tung oder Para­si­ten­ku­ren soll­ten unbe­dingt the­ra­peu­tisch beglei­tet wer­den. Aller­dings kön­nen auch Sie zu Hau­se allei­ne durch eine ent­spre­chen­de Ernäh­rung über einen gewis­sen Zeit­raum (idea­ler­wei­se 3 Wochen) dem Kör­per die Mög­lich­keit geben, sich selbst zu rei­ni­gen und zu regenerieren.

Fol­gen­de Nah­rungs­mit­tel­grup­pen soll­ten Sie in die­ser Zeit – in Bio­qua­li­tät – aus­schließ­lich zu sich nehmen:

  • pflanz­li­che Nah­rung (Gemü­se und Obst); bevor­zugt in roher Form (die Enzy­me, Vit­ami­ne und Mine­ral­stof­fe blei­ben erhal­ten); ger­ne auch als fri­scher Press­saft und/oder Smoot­hie. (Sie fin­den in mei­nem Blog dazu eini­ge Rezep­te und Anre­gun­gen). Der Schwer­punkt soll dabei auf dem Gemü­se liegen.
  • grü­ne Blät­ter (Blatt­sa­la­te), (Wild-)Kräuter, Spros­sen, Algen
  • Avo­ca­do, Kokos­öl, Olivenöl
  • glu­ten­frei­es Getrei­de (Reis, Mais, Qui­noa, Hir­se, Ama­ranth, Buchweizen)
  • Nüs­se und Saa­ten (natür­lich nur, wenn Sie dar­auf nicht mit Unver­träg­lich­kei­ten reagieren)
  • stil­les Was­ser, Kräutertees

Fol­gen­de Nah­rungs­mit­tel- und Genuss­mit­tel sol­len in die­ser Zeit nicht auf den Tisch kommen:

  • Fleisch und Fisch
  • Milch­pro­duk­te
  • glu­ten­hal­ti­ges Getrei­de (Wei­zen, Rog­gen, Din­kel, Hafer, Gerste)
  • Tafel­salz
  • Zucker, Süßungs­mit­tel
  • Kaf­fee, schwar­zer Tee
  • Alko­hol
  • Raf­fi­nier­te Öle und Fette

Detox zu Hause — was dabei zu beachten ist

Es emp­fiehlt sich, sei­ne Detox-Kur mit 2–3 Ent­las­tungs­ta­gen zu begin­nen; also in die­sen Tagen schwer­ver­dau­li­che Kost wie Fleisch und Wurst­wa­ren, Alko­hol, Süßig­kei­ten, Zucker Kaf­fee und schwar­zen Tee weg­zu­las­sen. So ist die Umstel­lung für den Kör­per etwas leichter.

Sehr oft kommt es in den ers­ten Tagen des „Deto­xens“ zu Ent­gif­tungs­er­schei­nun­gen (auch Herx­hei­mer-Reak­ti­on genannt). Der Kör­per setzt mehr Toxi­ne frei, als die Aus­schei­dungs­or­ga­ne abtrans­por­tie­ren kön­nen. Das kann zu Kopf­schmer­zen, Schwin­del, Übel­keit, Müdig­keit, Lau­nen­haf­tig­keit oder Unre­gel­mä­ßig­kei­ten in der Ver­dau­ung füh­ren. Daher ist es sinn­voll, die ers­ten Tage der Ernäh­rungs­um­stel­lung auf ein ver­län­ger­tes Wochen­en­de und in Urlaubs­ta­ge zu legen – auf Zei­ten, in der man nicht voll leis­tungs­fä­hig sein muss.

Basi­sche (Fuß-)Bäder und / oder Wickel (vgl. Blog­bei­trä­ge Ent­gif­ten und Ent­schla­cken und Detox-Fuß­bad) sowie Bewe­gung in Frei­en unter­stüt­zen den Pro­zess und mil­dern die Ent­gif­tungs­er­schei­nun­gen. Durch Ein­nah­me von Heil­erde und/ oder Zeolith/Bentonit (vul­ka­ni­sches Gesteins­mehl) kann man das Bin­den und Aus­schei­den der Toxi­ne unter­stüt­zen; die Aus­lei­tungs­or­ga­ne kann man mit ent­spre­chen­den Tees stär­ken (z.B. mit Leber­tee und Nie­ren­tee über www.herbathek.com).

Die Aus­sicht auf ein deut­li­ches Mehr an Lebens­en­er­gie und vita­len Kräf­ten hilft durch die­se ers­ten Tage, eben­so wie die Gewiss­heit, sich selbst Gutes zu tun. Ein (für die meis­ten Men­schen) posi­ti­ver Neben­ef­fekt ist es, dass in der Regel auch ein paar über­flüs­si­ge Pfun­de schwin­den – ohne dass dies das Ziel einer sol­chen Detox-Kur wäre. Also – ein­fach mal aus­pro­bie­ren! Wenn Sie wol­len, berich­ten Sie mir von Ihren Erlebnissen!


Der nächs­te Teil die­ser Serie befasst sich mit dem The­ma Men­tal-Detox. Wenn Sie die kom­plet­te Serie lesen möch­ten, tra­gen Sie sich in mei­nen News­let­ter-Ver­tei­ler ein, und ich mel­de mich, sobald Teil 3 erscheint.


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