Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Da freut sich die Leber: Unterstützung der Leberfunktion mit (leckeren!) Bitterstoffen

Die Leber erle­digt als zen­tra­les Organ in unse­rem Stoff­wech­sel eine Viel­zahl an lebens­wich­ti­gen Auf­ga­ben. Dazu gehört neben dem Abbau und der Aus­schei­dung von Stoff­wech­sel­pro­duk­ten und Gift­stof­fen auch die Ver­wer­tung von bestimm­ten Bestand­tei­len der Nah­rung, die Pro­duk­ti­on von Gal­le (für die Fett­ver­dau­ung), die Hor­mon­syn­the­se, die Pro­duk­ti­on ver­schie­de­ner Pro­te­ine etc. Dabei tre­ten oft Über­las­tun­gen auf, zum Bei­spiel durch unaus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung, Medi­ka­men­te, Pes­ti­zi­de oder Alko­hol.

Vie­le Gemü­se­sor­ten ent­hal­ten Bit­ter­stof­fe, die die Leber bei ihrer Arbeit unter­stüt­zen. Da die­se aus den meis­ten Gemü­se­sor­ten her­aus­ge­züch­tet wur­den, steht dem Kör­per in der Regel nicht mehr genü­gend zu Ver­fü­gung.

Ein seit Jahr­zehn­ten bewähr­tes Mit­tel zur Unter­stüt­zung der Leber ist unter dem Namen „Hei­del­ber­ger Bit­ter­pul­ver,“ „Hei­del­ber­ger Bit­ter­stern“ oder „Hei­del­ber­ger 7 Kräu­ter“ bekannt. Die Rezep­tur dafür stammt vom deut­schen Pflan­zen- und Natur­heil­kund­ler Bert­rand Hei­del­ber­ger 1845–1925). Der Bit­ter­stern kann als Tee­auf­guss ver­wen­det wer­den oder als Pul­ver (eine Mes­ser­spit­ze vor der Mahl­zeit im Mund ein­spei­cheln und zer­ge­hen las­sen). Die Bit­ter­stof­fe ani­mie­ren die Mund­schleim­häu­te zur Arbeit und sor­gen für eine ver­stärk­te Akti­vi­tät von Magen, Darm, Leber und Gal­le.

Das Bit­ter­pul­ver bekommt man als fer­ti­ge Mischung z. B. bei www.phytofit.de, oder man kann es sich selbst her­stel­len. Dazu braucht man:

  • 40g Wer­mut
  • 40g Schaf­gar­be
  • 50g Wachol­der
  • 40g Anis
  • 50g Fen­chel
  • 50g Küm­mel
  • 75g Biber­nel­le

Möch­te man die Mischung als Tee zube­rei­ten, so gießt man eine Tas­se hei­ßes Was­ser auf einen Tee­löf­fel Pul­ver und trinkt ihn lang­sam Schluck für Schluck.


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