Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Buchempfehlung: „Voll fertig! Bin ich nur müde oder schon krank“ von Dr. med. Klaus Erpenbach und Heike Schröder

Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um schätzt die Anzahl der Men­schen in Deutsch­land, die sich dau­er­haft „völ­lig fer­tig und erschöpft“ füh­len, auf mehr als eine Mil­li­on. Auch bei mir in der Pra­xis beob­ach­te ich die­se Sym­pto­ma­tik zuneh­mend. Die Per­so­nen, die chro­nisch an Müdig­keit und Erschöp­fung lei­den, kom­men häu­fig mit der Aus­sa­ge, dass der Haus­arzt kei­nen Befund und auch kei­ne Ursa­che fest­stel­len konnte.

Die­ser infor­ma­ti­ve Pati­en­ten­rat­ge­ber beginnt mit einem Fra­ge­bo­gen zur Selbst­ein­schät­zung. Dr. Klaus Erpen­bach (Fach­arzt für All­ge­mein­me­di­zin und Inne­re Medi­zin und Exper­te für die Behand­lung des chro­ni­schen Müdig­keits­syn­droms) führt im Anschluss dar­an aus, wie Stress ent­steht und sich dar­aus Mul­ti­sys­tem­er­kran­kun­gen ent­wi­ckeln kön­nen. Er erklärt die Vor­gän­ge in der Zel­le und in den Mito­chron­dri­en (den „Kraft­wer­ken“ in unse­ren Zel­len). Nach sei­nen Beob­ach­tun­gen ist der Aus­lö­ser für chro­ni­sche Erschöp­fung meist eine Schwä­chung der Mito­chon­dri­en. Die­se spie­len eine ent­schei­den­de Rol­le für die Wirk­sam­keit des Immun­sys­tems, für den Stoff­wech­sel, für alle Organ­funk­tio­nen und die gesund­heit­li­che Sta­bi­li­tät des Menschen.

Dr. Erpen­bach geht zusam­men mit der Bau­bio­lo­gin Hei­ke Schrö­der aus­führ­lich auf die unter­schied­li­chen Fak­to­ren ein, die Mito­chon­dri­en schä­di­gen kön­nen. Dazu gehö­ren Geo­pa­thie, Elek­tro­smog, Gift­stof­fe wie Pes­ti­zi­de, Weich­ma­cher, toxi­sche Metal­le, hor­mo­nel­le Pro­ble­me (Neben­nie­ren-Erschöp­fung), Stress, Medi­ka­men­te, Trau­ma­ta in der Hals­wir­bel­säu­le und fal­sche Ernäh­rung. Im letz­ten Teil des Buches beschei­ben die Autoren The­ra­pie-Mög­lich­kei­ten ein, in deren Mit­tel­punkt die Ernäh­rungs- und auch Ord­nungs­the­ra­pie steht.

Ich fin­de die­ses Buch sehr emp­feh­lens­wert, vor allen Din­gen für die­je­ni­gen, die sich bei dem oben beschrie­be­nen Beschwer­de­bild mit der Dia­gno­se „bei Ihnen ist alles in bes­ter Ord­nung“ nicht zufrie­den geben wol­len und der Ursa­che ihres Zustands auf den Grund gehen wollen.

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