Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Buchempfehlung: „Endloses Bewusstsein“ von Dr. Pim van Lommel und „Licht ohne Schatten“ von Sabine Mehne

Die heu­ti­ge Buch­emp­feh­lung ist eine Dop­pel­emp­feh­lung zum The­ma „Nah­tod­erfah­rung.“ Bei­de Bücher wid­men sich dem The­ma aus unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven, und bei­de Autoren hal­ten gemein­sam Kon­gress­vor­trä­ge. Der Kar­dio­lo­ge Pim van Lom­mel hat dar­über hin­aus das Nach­wort zu Sabi­ne Meh­nes Buch verfasst.

Als Mensch, der mit die­sem The­ma noch nie in Berüh­rung gekom­men ist – was auf­grund der Tabui­sie­rung von Tod und Ster­ben in unse­rer Gesell­schaft die Norm ist – soll­te man ver­mu­ten, dass es sich bei Nah­tod-Erfah­run­gen um omi­nö­se, eso­te­ri­sche Aus­nah­me­erschei­nun­gen handelt.

Pim van Lom­mel unter­sucht Nah­tod­erfah­run­gen aus wis­sen­schaft­li­cher Sicht und ist eine welt­weit füh­ren­de Kapa­zi­tät auf die­sem Gebiet. In sei­nem Buch beschreibt er genau das Gegen­teil: Er schließt aus sei­nen For­schun­gen, dass das Bewusst­sein über den Tod hin­aus exis­tiert und nicht an den leben­di­gen Kör­per gebun­den ist. Dabei öff­nen sei­ne Erkennt­nis­se auch eine völ­lig neue Sicht auf den Begriff „Hirn­tod“ – jeder möge für sich selbst reflek­tie­ren, was es bedeu­ten kann, dass nach des Autors Aus­sa­ge Men­schen auch nach dem „Hirn­tod“ über ein kla­res Bewußt­sein ver­fü­gen können.

Sabi­ne Meh­ne schil­dert in ihrem berüh­ren­den auto­bio­gra­phi­schen Bericht von ihrer Krank­heit, ihrem Erle­ben und ihrem zähen Rin­gen der Inte­gra­ti­on der Nah­tod­erfah­rung im all­täg­li­chen Leben. Sie erfuhr die­se lebens­ver­än­dern­de Erfah­rung wäh­rend einer schwe­ren, lebens­be­droh­li­chen Krebs­er­kran­kung, in einem Augen­blick uner­träg­li­cher Schmer­zen. Ihr gan­zes Welt­bild und ihr Leben wur­de völ­lig auf den Kopf gestellt.

Wäh­rend man mitt­ler­wei­le ja Eini­ges an Lite­ra­tur und Infor­ma­ti­on zu die­sem The­ma fin­det, war es Mit­te der 90er Jah­re ein schein­bar völ­lig absei­ti­ges Erleb­nis, das sie über vie­le Jah­re hin­weg nicht zu- und ein­ord­nen konn­te. Ihr eige­ner Kampf um das Ver­ste­hen, ihr Wei­ter­le­ben mit und nach über­stan­de­ner Krank­heit (samt Kno­chen­marks­trans­plan­ta­ti­on) und ihre Trans­for­ma­ti­on haben sie dahin geführt, das Netz­werk Nah­tod­erfah­rung e.V. mitzubegründen.

Es lohnt sich sehr, eige­ne Berüh­rungs­ängs­te mit dem The­ma zu über­win­den und sich damit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Ich habe das als sehr befrei­end erfah­ren, und es ver­mit­telt mir ein Gefühl eines tröst­li­chen, sinn­vol­len “Gro­ßenG­an­zens“.

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