Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

Menü

© iStock.com / subodhsathe

Ayurveda 3: Chyanwanprash – das ayurvedische Anti-Aging

Chya­wan­prash zählt im Ayur­ve­da zu den Mit­teln, die zur Ver­jün­gung – auf neu­deutsch „Anti-Aging“ (Rasaya­na) ange­wen­det wer­den, und ist als Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel in Indi­en weit ver­brei­tet. Wäh­rend unse­rer Kur gehör­te es zum täg­li­chen Frühstück.

Es ist ein wohl­schme­cken­des, wür­zi­ges Mus, das aus 48 natür­li­chen Zuta­ten (ayur­ve­di­schen Gewür­zen und Kräu­tern) besteht. Der Haupt­be­stand­teil ist die Amla, eine indi­sche Sta­chel­bee­re mit hohem Vit­amin-C-Gehalt. Chya­wan­prash zählt den ältes­ten, bekann­tes­ten ayur­ve­di­schen Rezep­tu­ren, die in der Cha­ra­ka Sam­hi­ta fest­ge­hal­ten wurde.

Die­ses Mit­tel kann glei­cher­ma­ßen von Men­schen mit allen Kon­sti­tu­ti­ons­ty­pen (Vata, Pit­ta, Kapha) ein­ge­nom­men wer­den und ent­fal­tet in jedem eine ent­spre­chen­de Wirkung:

  • Den luf­ti­gen Vata-Typen kräf­tigt und nährt es und ver­leiht ihm so Schutz vor Schwä­che und Auszehrung.
  • Beim feu­ri­gen Pit­ta-Typ wirkt es ener­gie­auf­bau­end und kann damit vor Bur­nout und Ver­aus­ga­bung schützen.
  • Für den erdi­gen Kapha-Typ wirkt es ent­schlei­mend und kann das Immun­sys­tem stärken.

Chya­wan­prash hat star­ke anti­oxi­da­ti­ve Eigen­schaf­ten, und laut eini­ger Stu­di­en kann es hel­fen, vor Infek­ten zu schüt­zen sowie das indi­vi­du­el­le Ener­gie­ni­veau, die Stress­re­sis­tenz und die Mus­kel­kraft zu verbessern.

Die täg­li­che Dosis ist 1–2 Tee­löf­fel, tra­di­tio­nel­ler­wei­se mit etwas Milch oder Was­ser. Man kann es auch in einen war­men Getrei­de­brei rüh­ren oder mit Ing­wer­tee einnehmen.

Wie bei allen Lebens­mit­teln, Gewür­zen, Pro­duk­ten aus Indi­en soll­tet Ihr auf Bio­qua­li­tät ach­ten. Eine gute Bezugs­quel­len ist zum Bei­spiel www.amla.de.


Alle Blog-Beiträge anzeigen