Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Megumi Nachev

Ayurveda 2: Ghee – das flüssige Gold

hee ist geklär­tes But­ter­fett. Alles was in der But­ter außer Fett noch ent­hal­ten ist, wie z. B. Was­ser, Eiweiß und Milch­zu­cker wird ent­fernt. Ghee ist der gro­ße ayur­ve­di­sche All­roun­der und spielt sowohl in der ayur­ve­di­schen Küche als auch bei the­ra­peu­ti­schen Anwen­dun­gen eine ent­schei­den­de Rolle.

So wird bei­spiels­wei­se über meh­re­re Tage hin­weg 2 x täg­lich 40–60ml flüs­si­ges Ghee ver­ab­reicht, bevor das the­ra­peu­ti­sche Abfüh­ren beginnt. Es dringt in alle Gewe­be, öff­net die Zel­len und kann Toxi­ne bin­den, die dann aus­ge­schie­den wer­den. Die Lei­te­rin der ayr­ve­di­schen Kur, die wir besucht hat­ten, bezeich­ne­te Ghee sogar als „Stoff mit einer Intelligenz.“

Ghee ist leich­ter ver­dau­lich als ande­re Öle und Fet­te. Es hat eine rei­ni­gen­de und erneu­ern­de Wir­kung sowohl auf die Psy­che als auch auf den Kör­per und unter­stützt den Stoff­wech­sel. In der Sus­h­ru­ta Sam­hi­ta (einer alten ayur­ve­di­sche Schrift) wird Ghee als antient­zünd­li­ches Mit­tel beschrieben.

Dar­über­hin­aus ist Ghee eine sehr gute Trä­ger­sub­stanz für Gewür­ze und Kräu­ter. Man sagt, es „öff­net deren Herz, so dass die lebens­spen­den­de Kraft dem Men­schen anschlie­ßend zur Ver­fü­gung steht“ (Dag Wein­mann). Dies macht man sich sowohl für die inner­li­che als auch äußer­li­che Anwen­dung, z. B. medi­ka­men­tiert als Salbengrundlage.

In der Küche kann es pro­blem­los zum Anbra­ten auch bei höhe­ren Tem­pe­ra­tu­ren ver­wen­det wer­den eben­so wie zum Ver­fei­nern der Spei­sen. Es ist sehr lan­ge halt­bar und auch gut ver­träg­lich für Men­schen mit Laktoseintoleranz.

Aus ayur­ve­di­scher Sicht bzw. Erfah­rung dient es dar­über hin­aus zu:

  • Ver­jün­gung der Haut
  • Rege­ne­ra­ti­on der Verdauungsfunktion
  • För­de­rung der Intelligenz
  • Ver­bes­se­rung der Konzentration
  • Balan­cie­rung des Hormonsystems
  • Ver­bes­se­rung der Beweg­lich­keit des Kör­pers durch eine bes­se­re Durch­feuch­tung des Bindegewebes

Es lohnt sich also, die­ses flüs­si­ge Gold in der eige­nen Küche vor­rä­tig zu haben. Ihr bekommt Ghee z. B. im Bio­markt, oder könnt es selbst her­stel­len, Anlei­tun­gen gibt es z. B. in die­sen Vide­os: https://youtu.be/PKATcuyvIFY und https://youtu.be/KF_jxCmkZeM.


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