Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Aromatherapie: Kraft der Pflanzen für Körper, Geist und Seele

Inspi­riert hat mich der duf­ten­den Filz­beu­tel einer Freun­din und Kol­le­gin auf einer Rei­se, in dem sich klei­ne Fläsch­chen mit aller­lei betö­ren­den Düf­ten sam­mel­ten, die bei allen mög­li­chen Gele­gen­hei­ten zum Ein­satz kamen. Recht schnell konn­te ich es kaum noch abwar­ten, den täg­li­chen Griff zum Fläsch­chen mei­ner Wahl zu machen – um tief zu inha­lie­ren und die Wir­kung der natur­rei­nen äthe­ri­schen Öle zu genießen.

Dabei erin­ner­te ich mich dar­an, dass auch in der Spa­gy­rik der öli­ge Anteil der Pflan­ze die See­le der Pflan­zen dar­stellt, die die Per­sön­lich­keit und den Geist einer Pflan­ze wie­der­spie­gelt. Das Wort „äthe­risch“ lei­tet sich von dem grie­chi­schen „aither“=Himmelsduft ab und weist auf das Flüch­ti­ge und nicht Fass­ba­re hin.

Die äthe­ri­schen Öle sit­zen als win­zi­ge Ölt­röpf­chen in – oder manch­mal auch auf – dem Gewe­be der Pflan­zen. Sie wer­den meis­tens durch Dampf­de­stil­la­ti­on oder durch Kalt­pres­sung gewon­nen. In den meis­ten Ölen sind Monoterpe­ne ent­hal­ten, die leicht durch die Zell­mem­bra­ne drin­gen und schon nach weni­gen Minu­ten im Blut nach­zu­wei­sen sind. Sie kön­nen sogar die Blut-Hirn-Schran­ke überwinden.

Äthe­ri­sche Öle kön­nen sowohl durch die Haut (z. B. als Bade­zu­satz oder als Zusatz zum Mas­sa­ge­öl) oder über die Nasen- oder Bron­chi­en­schleim­haut (z. B. durch Inha­la­ti­on mit­tels eines Ultra­schall-Ver­duns­ters, aus dem Fläsch­chen selbst oder durch Hand­in­ha­la­ti­on) auf­ge­nom­men wer­den und gelan­gen so über das Blut zu den Organen.

Durch den Geruch ent­steht ein Sin­nes­reiz, der durch das Aus­lö­sen von Emo­tio­nen und Erin­ne­run­gen nicht nur die Stim­mungs­la­ge son­dern auch ver­schie­de­ne Kör­per­funk­tio­nen beein­flusst. Dar­über hin­aus wir­ken äthe­ri­sche Öle auf das zen­tra­le Nervensystem.

Bei ätherischen Ölen gibt es große Qualitätsunterschiede:

  • syn­the­ti­sche Öle, auch Duft­öl oder Par­füm­öl genannt (von denen drin­gend abzu­ra­ten ist)
  • Öle aus kon­ven­tio­nel­lem Anbau (eben­falls nicht empfehlenswert)
  • Öle, die mit bil­li­gen Alko­holen gestreckt wer­den (gleich­falls nicht empfehlenswert)
  • Öle aus kon­trol­lier­te bio­lo­gi­schem Anbau (das ist die not­wen­di­ge Mindest-Qualitätsanforderung)
  • Öle the­ra­peu­ti­scher Qua­li­tät (eben­falls aus kon­trol­lier­tem bio­lo­gi­schen Anbau; die beson­de­re Rein­heit und Qua­li­tät wird durch einen Destil­la­ti­ons­pro­zess bei nied­ri­ger Tem­pe­ra­tur und nied­ri­gem Druck gewähr­leis­tet). Die­se Öle machen nur 3% des gesam­ten Markt­an­teils aus und haben die Qua­li­tät, die ich ver­wen­de und empfehle.

Mir gefällt die soge­nann­te Hand­in­ha­la­ti­on beson­ders gut; man braucht kei­ne wei­te­ren Hilfs­mit­tel und kann jeder­zeit und je nach Bedarf ein‑, ab‑, oder wie­der auf­tau­chen (ein­fach 2–3 Trop­fen des gewünsch­ten Öls in die Hand­in­flä­che geben, ein­mas­sie­ren und die Hän­de wie eine Mas­ke vor das Gesicht hal­ten und inhalieren.

Meine momentanen Favoriten sind für …

  • mor­gens: Zitro­ne – gemüts­er­hel­lend, erfri­schend, bele­bend, stark antioxidativ
  • abends: Weih­rauch – bringt Kör­per und Geist in Ein­klang, ver­treibt schwe­re Ener­gien und sorgt für gute Träume
  • für die Pra­xis­räu­me: eine Mischung aus Nel­ke, Ros­ma­rin, Euka­lyp­tus radia­ta, Zimt und Zitro­ne – hält die Luft und Ener­gien rein

Spre­chen Sie mich ger­ne an, wenn Sie mehr über äthe­ri­sche Öle und die Anwen­dungs-Mög­lich­kei­ten erfah­ren möchten.


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