Genesungswege

Petra Balschuweit, Praxis für Naturheilkunde und spirituelle Heilweisen

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Gut geformte Vorsätze fürs neue Jahr

Zu den immer­wie­der­keh­ren­den Lieb­lings­ri­tua­len am Jah­res­en­de gehö­ren sicher­lich die guten Vor­sät­ze fürs neue Jahr: mehr von die­sem, jenes gar nicht mehr (oder zumin­dest fast gar nicht mehr, also nur noch ein klit­ze­klei­nes biss­chen), ab sofort immer dies und für immer das, und so wei­ter. Genau­so gehört es zum Ritu­al, dass all die heroi­schen Vor­sät­ze samt der moti­vier­ten ers­ten Hand­lun­gen (Anmel­dung im Fit­nes­stu­dio, weg­ge­wor­fe­ne Ziga­ret­ten­pa­ckung, Kauf der Saft­pres­se) nur für eine über­aus begrenz­te Zeit­dau­er bestehen bleiben.

Die­se rou­ti­nier­ten Aus­sich­ten sind doch auf jeden Fall einen Ver­such wert, das Gan­ze ein­mal auf eine ande­re Art anzu­ge­hen. Und das Zau­ber­wort dafür heißt „Affor­ma­ti­on.“ Ganz rich­tig gele­sen: O, nicht i. Das ist kein Tippfehler.

Auf die­se inter­es­san­te Metho­de von André Mar­tin hat mich eine Freun­din auf­merk­sam gemacht – Dan­ke an Hyp­no­se­coach Sabi­ne Heil.

Afformationen

Das Wort „Affor­ma­ti­on“ lei­tet sich vom latei­ni­schen „for­ma­re“ = gestal­ten ab. Affor­ma­tio­nen sind wirk­sa­me Werk­zeug zur Selbst­ver­än­de­rung. Im Gegen­satz zu Affir­ma­tio­nen (z. B. „Ich bin vol­ler Lebens­en­er­gie und Vita­li­tät“) ruft die Affor­ma­ti­on (eine Art Fang­fra­ge an sich selbst) kei­nen inne­ren Wider­stand hervor.

Sol­che Affir­ma­tio­nen, wie in unse­rem Bei­spiel, wecken schnell die inne­re Stim­me in uns, die fest­stellt: „Aber das stimmt doch gar nicht! Du bist stän­dig müde und aus­ge­powert, und hast gar kei­ne Lust mehr, etwas zu unter­neh­men.“ Und damit lan­den wir ganz schnell wie­der auf den übli­chen Tram­pel­pfa­den des Gehirns und den wenig för­der­li­chen Denk­schlei­fen des Man­gels, der Selbst­vor­wür­fe etc.

Schon lan­ge weiß man, dass die­se Form des posi­ti­ven Den­kens als Grund­la­ge der Mani­fes­ta­ti­on nicht so funk­tio­niert, wie „The Secret“ + Co. uns glau­ben machen wol­len. Und zwar aus zwei Grün­den: Um eine Ver­än­de­rung im Leben zu mani­fes­tie­ren, brau­chen wir nicht nur die rei­ne Kraft der Gedan­ken, son­dern – noch wich­ti­ger – die dazu gehö­ri­gen posi­ti­ven, begeis­tern­den Gefüh­le. Und zum Zwei­ten folgt die Ener­gie der Auf­merk­sam­keit: das heißt, wenn ein bewuss­ter oder auch unbe­wuss­ter Teil von mir an der Ziel­er­rei­chung bzw. an der Affir­ma­ti­on zwei­felt, dann steht die­se Ener­gie von Zwei­fel im Fokus.

Hier kom­men also die Affor­ma­tio­nen ins Spiel. Blei­ben wir bei unse­rem Bei­spiel: Wir wür­den anfan­gen, uns posi­ti­ve Fra­gen zu stel­len wie z. B. Wie fühlt es sich an, so viel Lebens­en­er­gie zu haben? Woher kommt die Lebens­en­er­gie in mei­nen Zel­len? Was wer­de ich mit all mei­ner Vita­li­tät anfan­gen? Wie ist es, wenn mir alles so mühe­los von der Hand geht?

Die­se Fra­gen erzeu­gen einen hyp­no­ti­schen Effekt, der das Unter­be­wusst­sein akti­viert. Das Unter­be­wusst­sein wird begin­nen, Lösun­gen bzw. Ant­wor­ten zu suchen – und zwar posi­ti­ve (denn es hat kei­ne ande­re Wahl, da die Affor­ma­tio­nen posi­tiv waren). Es wird, daher auch der Name, eine Form erschaf­fen. Schau­en Sie auf das Bild zu die­sem Arti­kel: Es zeigt eine Guss­form (für einen Bud­dha.) Erst wenn die Form vor­han­den ist, kann sie gefüllt wer­den. Die Affir­ma­ti­on ver­fließt sozu­sa­gen im Nichts, wäh­rend die Affor­ma­ti­on den Raum schafft, in dem etwas ent­ste­hen und blei­ben kann. Wenn die­se also Form geschaf­fen ist, wird uns das Unter­be­wusst­sein nach kur­zer Zeit mit den dazu­ge­hö­ri­gen Bil­dern und Gefüh­len ver­sor­gen, die Schritt für Schritt unse­re Denk­wei­se und unse­re Hand­lun­gen auf unse­re Fra­gen einstellen.

Nur ein paar Minuten am Tag

Ich habe das natür­lich (wie immer) gleich aus­pro­biert – und es ist wirk­lich erstaun­lich. Es rei­chen weni­ge Minu­ten mor­gens und abends, und die Grund­stim­mung beginnt sich schnell zu ver­än­dern. Anschlie­ßend hab ich die Fra­gen mit EFT kom­bi­niert – und bin sehr ange­tan von den Ergebnissen.

Also – das wäre doch mal ein neu­er Vor­satz, nicht wahr? Mit ent­spre­chen­den Affor­ma­tio­nen ins neue Jahr und erfor­schen, wohin man damit gelangt … und bil­li­ger als eine Jah­res­mit­glied­schaft im Fit­ness­club, die nach 6 Wochen unge­nützt her­um­liegt, ist es allemal.

In die­sem Sin­ne – einen wun­der­ba­ren Start in 2017!


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